Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Mit der Rückkehr Donald Trumps hat die wirtschaftspolitische Unsicherheit zugenommen. Die Börsen kümmert es noch wenig, aber es dürfte sich lohnen, in günstigere Märkte umzuschichten. The Market zeigt, wo sie zu finden sind.
Die Aussichten für die beiden Industrieunternehmen haben sich aufgehellt, das spiegelt sich an der Börse. Ausserdem: Holcim im Hoch, Also wächst in der Cloud und Lonza macht zwar vorwärts, bezahlt aber teuer.
Der Nasdaq 100 kommt seit Mitte Dezember kaum mehr vom Fleck. Doch unter der Oberfläche spielen sich beträchtliche Bewegungen ab: Übernahmespekulationen geben Intel einen Schub, Cloud-Aktien laufen heiss, und einige Tech-Dinosaurier erwachen zum Leben.
Dank ETF-Sparplänen ist regelmässiges Investieren kleinerer Beiträge heute deutlich günstiger als früher oder gar gratis. Damit stellt sich aber auch die Frage, ob man monatlich einzahlen sollte oder ob es reicht, wenn man bis zum Jahresende wartet.
Dominikus Wagner von Wagner & Florack setzt auf Tech-Aktien, aber auch auf Konsumgüterwerte wie L'Oréal, Nestlé und Beiersdorf. Im Interview sprechen Wagner und Co-Manager Dirk Schmitt über Chancen für die Markenkonzerne durch KI und teils wenig ambitionierte Managementziele.
Die Anlageprofis sind guten Mutes: Sie setzen kräftig auf Aktien, meiden Anleihen und haben die Cashquote auf den niedrigsten Stand seit 2010 reduziert. Zudem haben sie weiter in europäische Aktien umgeschichtet.
Die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt kommt seit mehr als fünf Jahren nicht vom Fleck. Die Bundestagswahl vom 23. Februar kann die Weichen zum Aufbruch stellen – aber je nach Koalitionskonstellation droht weiterer Stillstand.
CEO Ola Källenius hat sich mit seiner Luxusstrategie vergaloppiert, dem Autobauer stehen harte Jahre bevor. Eine Umkehr dürfte auch der Investorentag am Donnerstag nicht bringen. Wer Autoaktien will, sollte BMW wählen.
In den USA bleibt der Teuerungsdruck hoch und steigende Zölle stellen ein Risiko für die Weltwirtschaft dar. Dennoch legt das Risk Barometer von The Market zu.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Aktien kauft man, wenn die Wirtschaft in der Rezession steckt und die Notenbanken die Zinsen senken. Das ist in Europa der Fall. Nur notieren die Kurse nicht in der Nähe der Tiefst, sondern auf Allzeithöchst. Dennoch bieten sich Chancen.