The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Geopolitische Erschütterungen und marode Staatskassen treiben westliche Regierungen in die Enge. Zwischen eskalierenden Konflikten und zügelloser Verschuldung diktieren die Wut der Strasse und die Härte der Finanzmärkte das Tempo. Europa ist gefordert.
Der Unzenpreis von Gold ist unter 4000 $ gesunken. Selbst «Gold Bugs» gehen nicht von einer raschen Wiederaufnahme des Aufwärtstrends aus. Dennoch spricht weiterhin vieles für höhere Notierungen.
An den Börsen wächst die Skepsis gegen den «AI Trade», die Tech-Kolosse geraten unter Druck. Andere Sektoren gewinnen derweil an relativer Stärke. Der schweizerische Aktienmarkt rückt damit ins Rampenlicht.
Branchenleader wie Alphabet, Amazon und Meta Platforms werden nach den Zahlen zum dritten Quartal an der Börse abgestraft. Investoren hinterfragen die massiven Investitionen in Rechenzentren. Wie geht es mit dem Boom im Bereich künstliche Intelligenz weiter?
Ende Oktober stehen drei Unternehmen neu im Fokus der Leerverkäufer: Santhera, Centiel und Rieter. Die Short-Seller wetten darauf, dass deren Kurse sinken werden.
Der Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen senkt seine Mittelfristziele kräftig. An die Margen von SIG Group und Gea kommt das Unternehmen nicht heran. Die starke Marktstellung und die niedrige Bewertung sprechen aber weiterhin für die MDax-Aktie.
Die jüngste Rotation in weniger konjunktursensitive Branchen beflügelte den defensiven Swiss Market Index. Das Klumpenrisiko von Nestlé, Roche und Novartis bleibt jedoch vielen Investoren ein Dorn im Auge. Ein neuer ETF auf den gleich gewichteten SMI schafft Abhilfe.
Zum ersten Mal seit 2022 kostet europäisches Erdgas wieder 100 € pro Megawattstunde. Das erhöht den Inflationsdruck, verschärft den Standortnachteil und macht Kohlekraftwerke wieder konkurrenzfähig.
Der Kurs des Immobilienhalters stürzt am Donnerstagmorgen auf ein Rekordtief, holt danach aber wieder auf. Viele Anleger haben den Dax-Konzern wohl bereits aufgegeben: Der Börsenwert liegt zwei Drittel unter dem fairen Preis, den Gutachter dem Wohnungsbestand beimessen.
Der Baustoffkonzern steigert im dritten Quartal zwar den Umsatz, senkt aber erneut die Jahresprognose. Die ölpreisbedingte Kosteninflation verzögert die operative Erholung. Es gibt aber auch Lichtblicke.
Die Weltwirtschaft hat den Energiepreisschock und die US-Zölle erstaunlich gut verkraftet, dank KI-Investitionen und lockerer Fiskalpolitik. Doch wie lange halten diese Wachstumsstützen noch, und was heisst das für die Inflation und die Zinspolitik?
Die US-Notenbank belässt den Leitzins nach der Sitzung vom Mittwoch unverändert. Die Finanzmärkte geben sich in einer ersten Reaktion freundlich. Angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks dürfte die nächste Straffung der Geldpolitik aber bald folgen.