Ein zentraler Treiber der Konjunktur ist US-Präsident Donald Trump, der die US-Zwischenwahlen im November gewinnen will. Ab Mai drohen Börsenprobleme durch die ungewisse Politik der neu besetzten US-Notenbankspitze.
Die Fülle an Risiken vermag den Aufwärtstrend an den Börsen nicht zu stoppen. Die Konsequenz: Immer mehr Aktiensektoren und Branchen sind ungewöhnlich teuer.
Mehrere Rüstungs-IPOs könnten dieses Jahr für Schwung am deutschen Markt für Börsengänge sorgen. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten allerdings stammt aus Österreich und will seine Premiere in New York feiern.
Der Spezialist für Verbundwerkstoffe hat viel Potenzial, um sich aus eigener Kraft operativ zu verbessern. Doch das letzte Jahr hat gezeigt: Für eine Trendwende bei den Aktien reicht das allein nicht aus. Auch das konjunkturelle Umfeld muss mitspielen.
Seit Monaten steigen die Aktien des Schweizer Halbleiterzulieferers. Die vorläufigen Jahreszahlen zeigen: Der Optimismus war berechtigt. VAT übertrifft selbst kühnste Erwartungen und weckt Hoffnung auf einen Erneuerungszyklus in der Halbleiterindustrie.
Seit dem Zwischentief Mitte November haben MDax und SDax den Leitindex Dax klar hinter sich gelassen. Gleichzeitig deuten jüngste Konjunkturdaten erstmals auf eine Stabilisierung der deutschen Wirtschaft hin. Das nährt die Spekulationen über einen möglichen beginnenden Aufschwung.
In Ländern, in denen der Leidensdruck der hohen Staatsverschuldung am höchsten ist, könnte es schon bald zum denkbar drastischsten Eingriff in den Zinsmarkt kommen. Was das für die dortigen Aktien- und Anleiheninvestoren bedeutet.
Nelly Davies, Portfoliomanagerin bei La Financière de l’Échiquier, setzt auf den zyklischen Aufschwung in Europa und auf Profiteure des deutschen Investitionsprogramms. Zu den Kernpositionen zählen bekannte Namen wie Bilfinger und weniger bekannte wie die österreichische Bank Bawag.
Die Aktien der Privatbank markieren ein neues Allzeithoch – und könnten nachhaltig ausbrechen. Zudem: Sika in ähnlicher Lage wie einst Holcim, Amrize bleibt Favorit, Lonza hinkt noch hinterher, ein Calida-Aktionär erhöht den Druck auf das Management, Logitech leidet unter steigenden Preisen für Speicherchips und erste Lichtblicke bei Tecan.
An den US-Börsen herrscht grosser Optimismus. In einem solchen Umfeld wächst die Anfälligkeit für negative Überraschungen. Ein Cockpit mit dreizehn Messinstrumenten hilft Tech-Investoren bei der Navigation. Plus: US-Zollpolitik auf dem Prüfstand der Justiz.
The Market macht sich regelmässig auf die Suche nach günstig bewerteten Qualitätsunternehmen. In der Schweiz schaffen zwei neue Namen den Sprung in die Auswahl. In Europa kommt es zum Comeback von Fuchs, in den USA ist erstmals die Software-Schmiede Adobe vertreten.
Silber hat Gold im vergangenen Jahr klar übertroffen. Angebotsengpässe, eine strukturell wachsende Industrienachfrage und der Fokus auf physisches Metall sprechen für anhaltendes Aufholpotenzial. Auch Minenaktien erscheinen im historischen Vergleich günstig.
Der Überfall der USA auf Venezuela und die Drohungen gegen weitere Länder verändern das Investitionsumfeld markant. Bedroht ist womöglich gar das Konzept der Mean Reversion, also der Rückkehr zur Normalität, auf das sich Investoren bisher immer verlassen konnten.