Die Korrelation zwischen Anleihenzinsen und Börsen hat gedreht. Das macht auch dem klassischen 60-40-Portfolio zu schaffen. Doch ganz ausgedient hat die einfache Streuung auf Aktien und Bonds deshalb noch nicht.
Steigende Öl- und Dieselpreise, hartnäckige Inflation, anziehende Zinsen: Den Aktienmärkten weht derzeit ein steifer Wind entgegen. «The Big Picture» zeigt, welche fünf Themen die kommenden Monate definieren.
Patrick Hasler, Fondsmanager bei der Migros Bank, sagt im Interview, auf welche Schweizer Qualitätswerte er setzt und wo er Gewinne mitgenommen hat. Wegen geopolitischer Risiken und hoher Bewertungen bei KI-exponierten Unternehmen setzt er im Portfolio auf mehr Diversifikation.
Trotz des erneut eskalierenden Konflikts zwischen den USA und Iran notiert das rote Metall so hoch wie noch nie. Während der Markt derzeit überhitzt sein mag, dürfte das Ungleichgewicht aus Angebot und Nachfrage längerfristig für noch höhere Notierungen sorgen.
Leerverkäufe gelten oft als Warnsignal. The Market zeigt, welche deutschen Aktien derzeit besonders im Fokus der Short-Seller stehen. Im Dax fällt einmal mehr Beiersdorf auf, wo mittlerweile jede fünfte Aktie leerverkauft ist.
Die Halbjahresergebnisse liegen vor, und die Schätzungen für die nächste Ausschüttung sind aktualisiert: The Market zeigt, welche Schweizer Unternehmen derzeit die höchsten Dividenden bieten und worauf es dabei zu achten gilt.
Der Halbleiterausrüster ermöglicht schnelle Verbindungen für die KI-Infrastruktur. Die Nachhaltigkeit des Orderschubs ist ungewiss. Doch die niedrige Bewertung entschädigt für das Risiko.
Höhere Anleiherenditen und steigende Ölpreise dürften Aktien bis Oktober belasten. Eine Zinserhöhung wäre in den USA wohl ein Politikfehler, ebenso wie in Europa. Sie könnte die Aktienmärkte beeinträchtigen, nicht nur in den USA.
Der Dollar steht noch immer im Zentrum der weltweiten Finanzordnung, doch sein Fundament wird brüchiger. Zugleich eröffnen digitale Finanzinstrumente wie Stablecoins den USA neue Machtoptionen. Daraus resultiert ein brisanter Paradigmenwechsel, der erhöhte Aufmerksamkeit verlangt.
Das Industrieunternehmen hat sich stark gewandelt, Fondsmanager bleiben dennoch skeptisch. Zudem: Bei Sulzer ist das Bild zweigeteilt, Medartis schlägt Medacta, zumindest kurzfristig, und die UBS-Manager machen Kasse.
Die Anleihenrenditen steigen immer höher. Gleichzeitig notieren viele Aktienmärkte in der Nähe ihrer Allzeithöchst. Diese Diskrepanz lässt sich nur mit einer Flucht in Sachwerte erklären, die sich fortsetzen dürfte.
Trotz scharfer Zwischenkorrektur und steigender Zinsen spricht das makroökonomische Umfeld weiterhin für Gold. Die wachsende Staatsverschuldung, verdeckte Zinskurvensteuerung und strategische Käufe der Notenbanken stützen den Markt.
Innerhalb weniger Tage legt der Basler Pharmakonzern die Ergebnisse dreier wichtiger Studien vor. Dass nur eine davon ins Schwarze trifft, bestraft die Börse schonungslos. Plötzlich rücken auch Sorgen um die ab 2029 drohende Patentklippe wieder in den Vordergrund.
Ein Superzyklus der Realwerte begann in der Covid-Panik, und jetzt laufen die grossen Zyklen zusammen. Teil 2 mit konkreten Investitionsideen, oder wo Anleger mit unterschiedlichem Profil fündig werden.