The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Nach fünf Jahren Enttäuschung schlägt der Gesundheitssektor an der Börse zurück. Bessere Fundamentaldaten, nachlassende Unsicherheit, attraktive Bewertungen und breitere technische Stärke deuten auf eine dauerhafte Rückkehr zu Innovation, Wachstum und defensiver Qualität hin.
Die amerikanischen Grossbanken machen Rekordgewinne. Aber an der Börse spielt die Musik zurzeit im europäischen Bankensektor. Das Zinsgeschäft brummt, und die Kurse gehen durch die Decke. Trotzdem sind die Aktien nicht überteuert.
Die Gefahr eines militärischen Konflikts in Iran steigt. Nach der US-Intervention in Venezuela kommen ebenso Fragen zu Kuba, Grönland, Taiwan und anderen Ländern auf. In diesem unberechenbaren Umfeld bietet der Energiesektor günstige Absicherungsmöglichkeiten.
Ein zentraler Treiber der Konjunktur ist US-Präsident Donald Trump, der die US-Zwischenwahlen im November gewinnen will. Ab Mai drohen Börsenprobleme durch die ungewisse Politik der neu besetzten US-Notenbankspitze.
Die Fülle an Risiken vermag den Aufwärtstrend an den Börsen nicht zu stoppen. Die Konsequenz: Immer mehr Aktiensektoren und Branchen sind ungewöhnlich teuer.
Mehrere Rüstungs-IPOs könnten dieses Jahr für Schwung am deutschen Markt für Börsengänge sorgen. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten allerdings stammt aus Österreich und will seine Premiere in New York feiern.
Der Spezialist für Verbundwerkstoffe hat viel Potenzial, um sich aus eigener Kraft operativ zu verbessern. Doch das letzte Jahr hat gezeigt: Für eine Trendwende bei den Aktien reicht das allein nicht aus. Auch das konjunkturelle Umfeld muss mitspielen.
Seit Monaten steigen die Aktien des Schweizer Halbleiterzulieferers. Die vorläufigen Jahreszahlen zeigen: Der Optimismus war berechtigt. VAT übertrifft selbst kühnste Erwartungen und weckt Hoffnung auf einen Erneuerungszyklus in der Halbleiterindustrie.
Seit dem Zwischentief Mitte November haben MDax und SDax den Leitindex Dax klar hinter sich gelassen. Gleichzeitig deuten jüngste Konjunkturdaten erstmals auf eine Stabilisierung der deutschen Wirtschaft hin. Das nährt die Spekulationen über einen möglichen beginnenden Aufschwung.
In Ländern, in denen der Leidensdruck der hohen Staatsverschuldung am höchsten ist, könnte es schon bald zum denkbar drastischsten Eingriff in den Zinsmarkt kommen. Was das für die dortigen Aktien- und Anleiheninvestoren bedeutet.
Nelly Davies, Portfoliomanagerin bei La Financière de l’Échiquier, setzt auf den zyklischen Aufschwung in Europa und auf Profiteure des deutschen Investitionsprogramms. Zu den Kernpositionen zählen bekannte Namen wie Bilfinger und weniger bekannte wie die österreichische Bank Bawag.
Die Aktien der Privatbank markieren ein neues Allzeithoch – und könnten nachhaltig ausbrechen. Zudem: Sika in ähnlicher Lage wie einst Holcim, Amrize bleibt Favorit, Lonza hinkt noch hinterher, ein Calida-Aktionär erhöht den Druck auf das Management, Logitech leidet unter steigenden Preisen für Speicherchips und erste Lichtblicke bei Tecan.