Die angekündigte Seeblockade lässt den Brentpreis wieder über 100 $ steigen. Doch das ist nur ein Aspekt der Turbulenzen am Energiemarkt. Das zeigen diese fünf Grafiken.
Die angekündigte Waffenruhe im Nahen Osten sorgt für Erleichterung, das Risk Barometer von The Market steigt in den neutralen Bereich. Schon heute Montag trübt sich die Lage allerdings wieder ein.
Mehrere Schweizer Mid Caps stecken derzeit in einem Übergangsjahr. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Umfelds, in dem mehrere makroökonomische Anpassungsprozesse parallel verlaufen. Für Anleger entstehen Einstiegsgelegenheiten auf niedrigem Niveau.
Der Kurs von Chevron, Exxon Mobil und anderen Energiekonzernen hat seit Ende März korrigiert. Der Konsens an den Märkten rechnet damit, dass ein Ende des Krieges im Nahen Osten den Ölpreis dämpft. Doch genau das könnte optimale Voraussetzungen für die Branche schaffen.
Trotz der Verkündung des Waffenstillstands in Iran ist nur eine kurzfristige Börsenerholung wahrscheinlich, aber kein nachhaltiger Aufschwung. Eine Ausnahme bilden Techaktien, bei denen die Anleger unterinvestiert sind.
Die Kriege in Iran und in der Ukraine unterstreichen die Notwendigkeit der Nato-Aufrüstungsprogramme. Manche deutsche Rüstungsunternehmen sind nun wieder attraktiv bewertet. Anleger werden jedoch wählerischer.
Die Finanzmarktliquidität verliert an Momentum und sinkt sogar absolut. Das führt zu Gegenwind und höherer Volatilität an den Aktien- und Bondmärkten. Es droht ein Kontrollverlust der Zentralbanken.
Leerverkäufe gelten oft als Warnsignal. The Market zeigt, welche deutschen Aktien besonders im Fokus stehen. Während Porsche neu die meisten Wetten auf fallende Kurse anzieht, ist auch bei vielen anderen Titeln der Druck gestiegen.
Die Aktien der Kantonalbanken gelten als langweilig. Erst wenn an den Märkten Verunsicherung herrscht, sind sie als sicherer Hafen plötzlich heiss begehrt. Dank der Fähigkeit, in Krisen obenauf zu schwingen, schlagen sie den Gesamtmarkt sogar langfristig.
Die Waffenruhe im Nahen Osten lässt die Anleger auch an der Schweizer Börse aufatmen. Für den Luxusgüterhersteller Richemont gibt es zusätzlich gute Nachrichten aus den USA. Ausserdem: Bei Burckhardt Compression und Forbo bietet sich eine Einstiegsgelegenheit.
Der UBS-Rohstoffstratege Giovanni Staunovo erklärt, weshalb der Waffenstillstand zwischen den USA und Iran die Energie-Knappheit nicht sofort behebt. Dass sich Gold eher wie eine Aktie verhält als ein Krisenmetall, habe mit den Zinsen zu tun.
Der hohe Ölpreis belastet Autofahrer weltweit. Elektroautohersteller profitieren in einem solchen Umfeld traditionell, doch bisher glänzt nur BYD an der Börse, während Tesla und die anderen Traditionsmarken zurückbleiben.
Der US-Ökonom Barry Eichengreen ist einer der besten Kenner des globalen Finanzsystems. Sein neues Buch befasst sich mit 2500 Jahren Geschichte internationaler Währungen. Im Interview spricht er über die schwindende Hegemonie des Dollars, skizziert die kommende Weltwährungsordnung und begründet seine wachsende Besorgnis.
Europäische Telecomtitel sind derzeit beliebt, weil sowohl künstliche Intelligenz als auch der Iran-Krieg ihrem Geschäftsmodell nicht viel anhaben können. Warum Anleger dennoch selektiv vorgehen sollten und die Deutsche Telekom ein Basisinvestment ist.