Aktienrückkäufe könnten das folgenreichste Opfer der Kapitalausgaben für Rechenzentren werden. Denn sie waren bisher eine starke Antriebskraft der Märkte. Künftig fehlt den Technologiekonzernen das nötige Kapital dafür.
Die wichtigste Kryptowährung bleibt unter Druck. Anders als in früheren Bärenmärkten fehlt das eine Negativereignis, das den Einbruch erklärt. Stattdessen wirkt ein ganzes Bündel an Faktoren. Der Versuch einer Einordnung.
Der US-Energiesektor ist nach langer Konsolidierung auf neue Höchst ausgebrochen. Damit stehen die Chancen gut, dass eine Hausse begonnen hat, die die Kurse über die kommenden Jahre viel höher treiben wird.
Trotz Marktführerschaft und stabilem Gewinnwachstum werden Unternehmen an der Börse übergangen, wenn ihr Geschäftsmodell zu komplex und erklärungsbedürftig ist. DKSH, Landis+Gyr, Temenos und CFT agieren in schwer verständlichen Nischen. Was Anleger oft abschreckt, eröffnet langfristig aber Chancen.
Europa leidet nicht an einem Mangel an Ersparnissen, sondern an einer integrierten Finanzarchitektur, die in der Lage ist, diese Ersparnisse zu mobilisieren. Die Vollendung der Kapitalmarktunion und die Schaffung gemeinsamer Finanzierungsinstrumente für die Verteidigung sind strategische Imperative.
Chemiekonzerne wie BASF erleben ein Comeback nach der tiefen Krise, Linde wächst stetig weiter. Der Industriegasspezialist forciert unterschätzte Wachstumsgeschäfte mit TSMC, Nasa und SpaceX.
Halbleiterhersteller investieren stärker in neue Produktionskapazitäten, ein positives Signal auch für Schweizer Zulieferer. Welcher Titel im angelaufenen Zyklus besonders gut positioniert ist und warum China zunehmend zum Thema wird.
SGS erfüllt 2025 die Erwartungen und gewinnt weiter an Profitabilität. Unter CEO Géraldine Picaud rücken die Mittelfristziele schneller näher als geplant. Die Aktien verlieren dennoch.
Nach dem Spin-off von Liberty Global hat der Telecomkonzern an der Börse lange gelitten, das könnte sich jetzt ändern. Ausserdem: Der Nestlé-Chef lässt keine Zweifel an seinen Umbauabsichten, der Kakaopreis lässt Lindt und Barry aufatmen und das Feuer unter Swatch Group brennt weiter.
Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen präsentiert sich die Lage an den Börsen unübersichtlich. Gerade in unruhigen Zeiten lassen sich aber spannende Möglichkeiten für Investments finden. Diese drei Aktien sind einen genaueren Blick wert.
Die Risikoprämien für Unternehmensanleihen sind in den USA und Europa so niedrig wie letztmals vor der Finanzkrise. Ein Vergleich der wichtigsten Bonitätskennzahlen soll zeigen, ob die niedrigen Spreads und deren fast perfekter Gleichlauf gerechtfertigt sind.
Seit dem Spin-off lasten Umschichtungen im Aktionariat auf den Aktien von Amrize. Langfristig könnte jedoch eine stärkere Verankerung im US-Kapitalmarkt Rückenwind verleihen.
Der rasante Lauf der Fresenius-Aktie ist ins Stocken geraten. Dabei entwickelt sich das Unternehmen weiterhin gut, bei überschaubarem Risiko. Kommt es dieses Jahr zu einer Höherbewertung von Gesundheitsaktien, sollte auch das Fresenius-Papier davon profitieren.
Auch an normalen Tagen ohne Safe-Haven-Bedarf erodiert der Euro-Franken-Kurs weiter. Das hat mit der Dollarschwäche zu tun und ist noch kein Grund für die SNB, Negativzinsen einzuführen.