Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Der Schweizer Hersteller von Abfüllanlagen und Getränkekartons SIG Group erfüllt die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024. Dennoch geraten die Aktien unter Druck, belastet durch einen Rechtsstreit mit einem Grossaktionär.
Der Kontinent braucht Wirtschaftsreformen. Der Markt scheint sie bereits kommen zu sehen: Auffällig viele Industrie-, aber auch Rüstungswerte tummeln sich an den Tabellenspitzen des Momentum Screen von The Market. Auf diese starken Titel zu setzen, kann sich besonders lohnen.
Die Schweizerische Nationalbank verfügt über erheblichen Spielraum in der Höhe ihrer Gewinnausschüttungen. Was jedoch fehlt, ist eine öffentliche Diskussion über die Risiken in der SNB-Bilanz und die Höhe an Eigenkapital, die sie halten sollte.
Enttäuschende US-Konjunkturdaten sorgten zum Wochenausklang für Abgabedruck an den Börsen. Das Risk Barometer von The Market hat sich abgekühlt. Am Mittwoch steht das Ergebnis von Nvidia im Fokus der Anleger.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Das Ergebnis der Bundestagswahl gibt Union und SPD genug Parlamentssitze zum Regieren. Das erleichtert die Koalitionsbildung, was die Börse positiv aufnehmen dürfte. Das Resultat und erste Anzeichen einer Konjunkturwende machen günstige deutsche Nebenwerte attraktiv.
Die Rekordjagd des Goldpreises bringt den Cashflow von Branchenleadern wie Newmont, Agnico Eagle Mines und Barrick Gold zum Sprudeln. Doch die kühle Reaktion auf die glänzenden Quartalszahlen zeigt: Die Ertragskraft von Minenkonzernen wird an der Börse noch immer unterschätzt.
Die bevorstehende Abspaltung von Holcim Nordamerika hat die Aktien des Konzerns in die Höhe getrieben. Doch welcher der beiden Unternehmensteile bietet langfristig die besseren Chancen?
Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt produziert zu viel und konsumiert viel zu wenig. Der Rest der Welt ist nicht mehr gewillt, diese Überproduktion zu absorbieren. Eine schmerzhafte Marktbereinigung in China ist nötig.
Der neue Konzernchef beseitigt rasch die Krisenherde des Unternehmens. Das Ziel einer US-Kotierung rückt näher. Die geringe Bewertung ruft US-Investoren auf den Plan.
Kupfer ist eine entscheidende Zutat für E-Mobilität und moderne Stromnetze. Obwohl Aurubis dieses Metall herstellt, nimmt die Börse das Unternehmen nur verhalten zur Kenntnis. Für Anleger ist das nicht schlecht.