Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Handelskonflikte und unsichere Aussichten zur Wirtschaft sorgen für Unruhe an den Börsen. Umso erstaunlicher ist, wie wacker sich Energieaktien in diesem schwierigen Umfeld schlagen – ein Kaufsignal für Anleger, die nach günstig bewerteten Unternehmen suchen.
Der verhaltene Ausblick des Autobauers kommt an der Börse nicht gut an. Allerdings agiert BMW konservativer als andere. Die Gewinnwarnung des vergangenen Jahres soll ein einmaliger Ausrutscher bleiben.
Jörg Wuttke, Partner der Beratungsagentur DGA und früherer Präsident der EU-Handelskammer in China, spricht über die Handelskriege von Donald Trump, die Resultate des Nationalen Volkskongresses in Peking sowie die Rolle, die Europa künftig einnehmen kann.
Die Angst vor der Abkehr von der Schuldenpolitik in den USA zusammen mit Trumps Fiskalpolitik und der restriktiveren US-Notenbankpolitik belastet die dortige Konjunktur. Das kommt Deutschland zu Gute – auch wenn die Neuverschuldung in Europa die Inflation befeuern dürfte.
Weltweite Investitionen in Infrastruktur treiben das Geschäft mit der Ressource Wasser. Georg Fischer ist gut positioniert, muss aber erst kleiner werden, um über sich hinauszuwachsen. Das bietet Anlegern Chancen zum Einstieg.
Der Schweizer Halbleiterzulieferer Inficon präsentiert Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Doch der Ausblick enttäuscht und setzt die Aktien stark unter Druck. Langfristig bleiben sie dennoch ein Kauf.
US-Präsident Donald Trump setzt auf Zölle, um die heimische Industrie zu schützen und das Handelsbilanzdefizit zu senken – doch im Januar schnellte es wegen massiver Goldimporte auf ein Rekordhoch. Das rückt auch die Schweiz ins Rampenlicht.
US-Präsident Donald Trump betreibt in seiner zweiten Amtszeit eine beispiellose Disruption der amerikanischen Politik. Er steht für den gezielten Umbau des US-Systems in eine autoritär geführte Oligarchie – ganz im Sinne ultra-libertärer Tech-Milliardäre.
Die Aktien des Nahrungsmittelkonzerns sind seit Jahresbeginn gefragt. Doch mit Blick auf die Abnehmmittel droht neues Ungemach. Ausserdem: U-Blox wird unterschätzt, Tecan ist mit viel Unsicherheit in den USA konfrontiert, und Kuros behauptet sich.
Das Geschäft brummt. Der deutsche Sportartikelhersteller hat derzeit die Chance, dem grossen Konkurrenten Nike Marktanteile abzunehmen. An der Börse spiegelt sich das ungenügend, für Anleger eine interessante Konstellation.
Der angeschlagene Chipriese ernennt Lip-Bu Tan zum neuen Konzernchef. Der Branchenveteran wird einen scharfen Fokus auf die Kosten richten. Vor allem aber wird er darüber entscheiden, ob Intel in der heutigen Form noch eine Existenzberechtigung hat.
Der Basler Pharmakonzern stärkt sein Obesity-Portfolio durch eine Kooperation mit Zealand Pharma. Die Dänen sind führend in einer Technologie, die Experten zufolge den GLP-1-Medikamenten überlegen sein könnte.