Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
US-Präsident Donald Trump will der amerikanischen Industrie mit seiner aggressiven Zollpolitik zum Comeback verhelfen. Grosskonzerne reagieren prompt mit der Ankündigung milliardenschwerer Investitionen. Doch was passiert dann wirklich?
Der Umbau der USA in eine autokratisch geführte Oligarchie wird in rasantem Tempo vorangetrieben. Mit unübersehbaren Folgen für alle Beziehungen innerhalb der bislang als unzerstörbar gehaltenen Allianz USA-Europa, eingeschlossen aller wirtschaftlichen Verbindungen zu Nordamerika.
Die europäische Industrie dürfte 2025 auf den Wachstumspfad zurückkehren. Davon werden frühzyklische Schweizer Unternehmen profitieren, allen voran der Verbindungstechnikspezialist Bossard.
Nach einer Phase mit tiefer Profitabilität wegen hoher Investitionen und Rohstoffpreise ist das MDax-Unternehmen gut positioniert, um profitabel zu wachsen. Es könnte ausserdem von einem Waffenstillstand in der Ukraine und Reformen in Deutschland profitieren.
Die Aktien der Dermatologiespezialistin geben nach der Präsentation guter Jahreszahlen deutlich nach. Angesichts der Vorschusslorbeeren schauen die Anleger genauer hin. Das Unternehmen bewegt sich aber in die richtige Richtung.
Wenn Short-Seller ein Unternehmen ins Visier nehmen, kann das ein Warnsignal sein. The Market zeigt regelmässig, wo die Leerverkäufer an der deutschen Börse auf Kursverluste wetten. Diesmal im Fokus: Continental, Commerzbank und Thyssenkrupp Nucera.
Der europäische Aktienmarkt gewinnt seit Ende Dezember an relativer Stärke, der amerikanische S&P 500 fällt zurück. Die Verschiebung der Präferenzen hat sich in der Breite durchgesetzt – der Trend könnte für längere Zeit anhalten.
Die Ausschüttungssaison steht vor der Tür. The Market zeigt, welche Schweizer Unternehmen die höchsten Dividende bieten und worauf es dabei zu achten gilt.
Das Medtech-Unternehmen wird neu von Bank of America zum Kauf empfohlen. Prompt steigen die Aktien. Ausserdem: Lindt & Sprüngli hat kurzfristig wenig zu befürchten, langfristig aber umso mehr, und Aryzta wird für Investoren noch etwas spannender.
Der Branchenleader mit Fokus auf Onkologie und Impfstoffe hat einen empfindlichen Kursrückschlag erlitten. Zudem belasten Fragen zum Krebs-Blockbuster Keytruda, der 2028 den Patentschutz verliert. Doch der Bewertungsabschlag ist übertrieben, womit sich eine Kaufgelegenheit eröffnet.
Union und SPD wollen die Verteidigungsausgaben weitgehend von der Regel ausnehmen und planen einen Infrastrukturfonds von 500 Mrd. €. Falls die Grünen nächste Woche zustimmen, wäre der Paradigmenwechsel in der Finanzpolitik perfekt. Das Projekt hat Folgen für die Anlagestrategie.
Marktturbulenzen schaffen Chancen. Halten Sie Ausschau nach Aktien mit relativer Stärke – den «Basketbällen unter Wasser». Sie werden nach oben schnellen, sobald der Druck nachlässt.