Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Das deutsche Fiskalpaket ist geschnürt, der Leitindex Dax steht bei rund 23‘000 Punkten, und auch in Europa wird viel Geld in die Verteidigung fliessen. Eine Konjunkturerholung scheint teils eingepreist. Für Trendfolger ist es daher an der Zeit, bei der Bewertung noch genauer hinzuschauen.
Das Gros der Notenbanken wartet ab, die Börsen haben sich stabilisiert. Das Risk Barometer von The Market signalisiert eine leicht bessere Stimmung unter den Marktteilnehmern.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Das 500 Mrd. € schwere Paket hat Kurssprünge bei vermeintlichen Gewinnern ausgelöst. Doch die Hoffnungen wirken teils überzogen, Grossaktionäre verkaufen bei einigen Bautiteln bereits massiv. Manche Industrieaktien dagegen haben tatsächlich noch Potenzial.
Die Zollpolitik des US-Präsidenten belastet die heimische Wirtschaft, Anlagekapital wird nach Europa und Asien umgeschichtet. Der chinesische Tech-Sektor meldet sich eindrücklich zurück.
Rüstungsaktien erlitten zuletzt einen Rücksetzer. Am längerfristigen Potenzial von Rheinmetall ändert das nichts, aber liefert zwei deutliche Reminder für Anleger.
Für Fondsmanager Michael Illig sind Wachstum und Berechenbarkeit die Schlüssel für erfolgreiche Aktienanlagen. Im Interview verrät er, welche Unternehmen sich in diesen Bereichen auszeichnen und von welchen Branchen und Unternehmen er lieber die Finger lässt.
Die Kürzung der Investitionen in den USA ist wegen der Ablehnung von US-Präsident Donald Trump gegenüber Windenergie unvermeidbar. Aktionäre erhalten jedoch zu wenig Klarheit über den Plan B von CEO Markus Krebber.
Lange Zeit waren die Kosten für die Absicherung gegen das Risiko eines Zahlungsausfalls bei keiner anderen Grossbank in Europa und Nordamerika höher als bei Deutschlands grösstem Kreditinstitut. Das hat sich nun geändert. Unterdessen scheint Unicredit langsam das Interesse an der zweitgrössten deutschen Bank zu verlieren.
Mit der Ablösung der regelbasierten Nachkriegsordnung wird die Politik für den Anlageerfolg wichtiger. Damit gleichen sich die Industrie- den Entwicklungsländern an.
Hohe Investitionskosten belasten die Aktien des Peptidspezialisten, doch das negative Sentiment bietet langfristig orientierten Anlegern eine attraktive Kaufchance.
Der österreichische Spezialanlagenbauer wird an der Börse zu Unrecht stiefmütterlich behandelt. Das konservativ geführte Unternehmen profitiert vom Trend zur Nachhaltigkeit und lockt mit überproportional steigenden Serviceumsätzen sowie hohen Kapitalrenditen.