Der Preis für Erdöl der Sorte Brent notiert wieder über 100 $ pro Fass. Doch das ist für die Energiemärkte und die Weltwirtschaft das kleinere Problem. Diesel und je nach Region auch Erdgas sind die neuen Schmerzpunkte.
Die Strasse von Hormuz ist seit mehr als sieben Monaten weitgehend blockiert, die Huthi-Milizen in Jemen bedrohen die Schifffahrt am Roten Meer. Strategische Nadelöhre der physischen und digitalen Art werden immer wichtiger. Wer sie kontrolliert, profitiert. Wer sie braucht, bezahlt.
In Nordamerika stehen die Zeichen für Erdgas auf Wachstum. Von der Elektrifizierung der Wirtschaft über Exporte von Flüssiggas bis zum Ausbau von Rechenzentren nimmt der Bedarf rasch zu. Mit Infrastruktur-Aktien wie Kinder Morgan, Williams und Oneok können Investoren profitieren.
Hersteller aus der Volksrepublik haben seit 2019 ihren Marktanteil in Westeuropa auf fast 10% gesteigert, was weitgehend zulasten der europäischen Rivalen geschah. Das Wachstum am Heimatmarkt geht an den Platzhirschen vorbei.
Der OECD-Frühindikator liefert Warnsignale für die Konjunktur und könnte bald ein Verkaufssignal für Aktien auslösen. Ein langfristiger Rückblick zeigt, dass eine regelbasierte CLI-Strategie in grossen Korrekturen ihre Stärken ausspielt, aber keineswegs eine Wunderwaffe ist.
Die jüngsten Konjunkturdaten überraschten positiv. Und die Unternehmen haben ihren Gewinn im zweiten Quartal im Schnitt um mehr als 20% gesteigert, angeführt durch Energiekonzerne und Banken. Auch die Industrie profitiert von mehreren strukturellen Wachstumstrends.
Der Warenprüfkonzern dürfte sich im Herbst neue Mittelfristziele geben, die Erwartungen sind hoch. Ausserdem: Skan muss liefern, Holcim wiederholt das «Buebetrickli», Nestlé und der Erfolg von Galderma, Tecan enttäuscht und Temenos ist auf Kurs.
Aktien aus dem Bereich künstliche Intelligenz haben sich nach dem Rückschlag im Juli rasch aufgerappelt. Nun verliert die Kurserholung aber an Dynamik. Diese vier Faktoren entscheiden, wie es weitergeht.
Die Lage an den Energiemärkten ist kritischer, als die Rohölpreise suggerieren. Vor allem die Raffineriekapazitäten sind knapp, und bei Flüssiggas tobt ein harter Bieterwettkampf.
Der Grossbäcker geht nach enttäuschenden Halbjahreszahlen in die Offensive und stellt das Deutschlandgeschäft infrage. Für existenzielle Sorgen aber ist es zu früh, das zeigt nicht zuletzt die Rückkehr zur Ausschüttung.
Der schwache US-Arbeitsmarktbericht sorgt für etwas Entspannung bei den langfristigen Anleiherenditen. Während die Börsen weiter nach oben streben, verharrt das Risk Barometer im neutralen Bereich.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Die Sommerzeit bietet eine gute Gelegenheit, sich ein paar grundsätzliche Gedanken zur eigenen Anlagestrategie zu machen. Älteren Investoren wird oft geraten, den Anteil von Staatsanleihen im Portfolio zu erhöhen. Doch es gibt gute Gründe, diesen Rat kritisch zu hinterfragen.
Die Aktien der Versandapotheken haben Investoren in den letzten Jahren keine Freude bereitet. Seit dem Frühjahr haben sie jedoch eine beeindruckende Rally hingelegt. Was ist passiert?