Die Industrieländer im Verbund der Energieagentur IEA kündigen die grösste Freigabe von Ölreserven in der Geschichte an. Die Märkte reagieren unbeeindruckt, der Ölpreis zieht erneut an.
Die US-Börsen sind sehr teuer. Trotzdem kaufen Anleger munter weiter Aktien, obwohl sich eher Gewinnmitnahmen aufdrängen. Chancen bieten vernachlässigte Bereiche wie Schwellenländer- oder Rohstoffwerte.
Auch an normalen Tagen ohne Safe-Haven-Bedarf erodiert der Euro-Franken-Kurs weiter. Das hat mit der Dollarschwäche zu tun und ist noch kein Grund für die SNB, Negativzinsen einzuführen.
Christoph Bruns vom Fondsanbieter Loys lebt in Chicago, investiert aber nur 11% seines globalen Aktienportfolios in den USA. Im Interview verrät er seine deutschen und Schweizer Favoriten, auch ausserhalb des Leitindex.
An den Finanzmärkten lassen sich markante Ausschläge beobachten. Das Risk Barometer von The Market fällt deutlich und signalisiert eine Abkühlung der Anlegerstimmung.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Der Fondsmanager und Autor Alasdair Nairn hat zehn Investmentbooms erforscht. Er sagt eine Finanzierungskrise für KI-Pioniere voraus. Nur Anzeigenerlös könne die Modelle finanzieren. Neben Google sei Platz für einen weiteren grossen Gewinner.
Die Nominierung von Kevin Warsh zum nächsten Vorsitzenden des Fed hat die Märkte durchgeschüttelt. Unter der Oberfläche der Indizes setzt sich aber eine markante Rotation fort. Aktien und Sektoren, die von einer Belebung der Weltwirtschaft profitieren, gewinnen an Stärke.
Die überaus gute Anlegerstimmung lässt auf einen baldigen Einbruch schliessen. Dennoch ist es unmöglich, den Kipppunkt vorherzusagen. Helfen können einige bewährte Anlageregeln.
Trotz starker Quartalszahlen von Tech-Riesen wie Amazon, Alphabet und Microsoft macht sich Verunsicherung breit. Der explosive Anstieg der Investitionen in Rechenzentren alarmiert Anleger, während Erschütterungen in der Softwarebranche die Kreditmärkte unter Stress setzen.
Der Crash an den Edelmetallmärkten war heftig. Obwohl der Aufwärtstrend vorerst pausieren dürfte, hat sich an den positiven Aussichten nichts geändert. Anleger sollten während Kursrückschlägen gestaffelt einsteigen.
Wie lange kann Konzernchef Busch seine KI-Show noch mit Software-Übernahmen pflegen und damit den Kurs treiben? Siemens-Insider sehen Parallelen zum tiefen Fall des US-Konzerns General Electric vor fast zehn Jahren.
Leerverkäufe gelten oft als Warnsignal. The Market zeigt, wo Short-Seller an der deutschen Börse auf fallende Kurse setzen. Vor allem dem Kupfer-Hoch der Aurubis-Aktien trauen sie nicht.