Der Preis für Erdöl der Sorte Brent notiert wieder über 100 $ pro Fass. Doch das ist für die Energiemärkte und die Weltwirtschaft das kleinere Problem. Diesel und je nach Region auch Erdgas sind die neuen Schmerzpunkte.
Die Strasse von Hormuz ist seit mehr als sieben Monaten weitgehend blockiert, die Huthi-Milizen in Jemen bedrohen die Schifffahrt am Roten Meer. Strategische Nadelöhre der physischen und digitalen Art werden immer wichtiger. Wer sie kontrolliert, profitiert. Wer sie braucht, bezahlt.
Nachdem sie lange als alternativlos gegolten haben und entsprechend gesucht gewesen sind, sinken die Kurse von Qualitätsunternehmen wie Nestlé oder Nike seit Jahren. Das Schlimmste dürfte inzwischen überstanden sein, allerdings unterscheiden sich die Aussichten stark.
Wie die monatliche Befragung von Bank of America zeigt, sind professionelle Anleger optimistisch wie selten. Angesichts des Überschwangs könnte es sich lohnen, in weniger beliebte Segmente umzuschichten.
Wer heute Stellen abbaut und dies mit künstlicher Intelligenz (KI) begründet, wird an der Börse häufig belohnt. Tiefere Kosten und höhere Margen gelten als Beleg dafür, dass die Technologie bereits wirkt. Doch unterliegt der Kapitalmarkt dabei einem Denkfehler?
Nach Jahren der Enttäuschung verdichten sich beim weltgrössten Chemiedistributeur die Anzeichen für die operative Wende. Gleichzeitig entwickelt der Dax-Konzern sein margenstärkeres Spezialitätengeschäft. Bei der Bewertung ist noch Luft zu den Rivalen Azelis und IMCD.
Die US-Inflationszahlen und die damit verbundenen gesunkenen Zinssorgen haben den Aktienmärkten in der vergangenen Woche Auftrieb verliehen. Entsprechend hellte sich die globale Anlegerstimmung weiter auf.
Der überraschende Abgang von CEO Mikko Keto nach nur fünfeinhalb Monaten wirft neue Fragen zur laufenden Transformation auf. Entscheidend ist nun, ob der Verwaltungsrat verlorenes Vertrauen rasch zurückgewinnt.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Während Chinas Exporte brummen, entwickelt sich die Binnenwirtschaft schleppend. Die Hoffnung auf ein substanzielles Stimuluspaket dürfte erneut enttäuscht werden. Chinesische Aktien sind dennoch einen Blick wert.
Warren Buffett, Stanley Druckenmiller, David Tepper und andere Ausnahmekönner der Investmentbranche geben einen raren Einblick in ihr Portfolio. Diesen Unternehmen trauen sie gemäss den neusten Unterlagen der US-Börsenaufsicht SEC am meisten Kurspotenzial zu.
Die Skepsis gegenüber dem Boom rund um das Thema KI nimmt etwas ab, der Ölpreis pendelt sich auf einem verkraftbaren Niveau ein. Die Bondmärkte wittern allerdings Gefahr: Die langfristigen Zinsen haben bedrohliches Terrain erreicht.
Das Schweizer Digital- und Medienunternehmen kämpft mit automatisierten Sicherheitstools gegen Betrugsversuche auf seinen Onlinemarktplätzen. Anleger warten zudem auf den Beweis, dass sich die Profitabilität trotz der KI-Sorgen rund um das Geschäftsmodell verbessert – und der Abwärtstrend der Aktien endet.
Der Preisrutsch ist kein Ausdruck lang anhaltender Schwäche zu interpretieren, sondern die Folge vorübergehender makroökonomischer Faktoren in Kombination mit einer schwachen Markttechnik zu Beginn des Jahres 2026. Heute liegt dagegen eine komplett andere Situation vor.