Der Preis für Erdöl der Sorte Brent notiert wieder über 100 $ pro Fass. Doch das ist für die Energiemärkte und die Weltwirtschaft das kleinere Problem. Diesel und je nach Region auch Erdgas sind die neuen Schmerzpunkte.
Die Strasse von Hormuz ist seit mehr als sieben Monaten weitgehend blockiert, die Huthi-Milizen in Jemen bedrohen die Schifffahrt am Roten Meer. Strategische Nadelöhre der physischen und digitalen Art werden immer wichtiger. Wer sie kontrolliert, profitiert. Wer sie braucht, bezahlt.
Eingriffe der US-Regierung in die Finanzmärkte häufen sich. Die Wirkung der Massnahmen ist jedoch weder am Bondmarkt noch beim Wechselkurs des Dollars zum Yen nachhaltig. Es werden bloss Symptome eines grösseren Problems bekämpft.
Der US-Finanzminister Scott Bessent versucht, den Anleihenmarkt zu besänftigen. Die steigenden Zinsen belasten zwar die Börsen, das Risk Barometer bleibt aber stabil.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Einst nur die günstige Werkbank der Welt, stellt China heute ein Drittel der globalen Wirkstoffpipeline – die USA geraten unter Druck, Europa fällt ab. Das zwingt die westliche Pharmaindustrie zum Umdenken, eröffnet für Anleger aber neue Chancen.
In zahlreichen Industrienationen steigen die langfristigen Zinsen. In den USA sieht sich Finanzminister Scott Bessent zu einem Eingriff gezwungen, um die Zinsen zu unterdrücken. Das belastet den Dollar – und beflügelt «harte Assets».
Die KI-Revolution braucht neben den Chips vor allem Strom, Kühlung, Gebäude, Glasfasern und Produktionsanlagen. Genau in diesen Bereichen spielen Schweizer Industrieunternehmen ihre Stärken aus. The Market zeigt die Akteure.
Die Aktien nehmen Anlauf auf den Höchststand vom August 2025. Der Versicherer aus Hannover hat die Jahresprognose erhöht und vieles deutet darauf hin, dass er schon bald nochmals nachlegt. Dabei baut er unter anderem auf einen grossen Vorteil.
Die Analysten trauen dem Grossbäcker das Erreichen der Mittelfristziele nicht mehr zu. Ausserdem: Emmi wirkt gefestigt, Geberit fällt bei den Analysten durch, was die Aktien noch attraktiver macht und bei Amrize kauft das Management wieder zu.
Im Gegensatz zur weit verbreiteten Auffassung wird der Aufwärtstrend nicht nur von Profiteuren der künstlichen Intelligenz getragen. Neben dem Technologiesektor überzeugen vor allem Finanz- und Industriewerte, was für einen gesunden Bullenmarkt spricht.
EFG überzeugt mit hohem Neugeldwachstum, Vontobel punktet mit Stabilität, und Julius Bär birgt beachtliches Potenzial für Kapitalrückführung. Der Vergleich von Rentabilität, geografischer Ausrichtung und Ausschüttungspolitik zeigt, wo Anleger mittelfristig das meiste Kurspotenzial finden.
Gold und Silber verspüren nach einer längeren Konsolidierungsphase Auftrieb. Aktien von Minenkonzernen ziehen ebenfalls kräftig an. Überraschende Interventionen der Trump-Regierung im US-Bondmarkt sprechen dafür, dass der freundliche Trend im Edelmetallsektor anhält.
Die Erholungsrally von Aktien mit Bezug zum Thema künstliche Intelligenz gerät ins Stocken. Besonders Halbleiterwerte stehen erneut unter Druck. Wer nach spannenden Alternativen sucht, wird in einem vernachlässigten Marktsegment fündig, das sich still und heimlich nach vorne arbeitet.