Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Nach einem guten Jahresstart hat die US-Zollpolitik auch das Schweizer Segment der Small und Mid Caps durchgeschüttelt. Angesichts der grossen Unsicherheit über die Folgen für die Weltwirtschaft setzen die Anlageprofis auf Qualität und Bewährtes.
Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump hat die Finanzmärkte erschüttert. Die Art und Weise, wie der Welthandel in den vergangenen achtzig Jahren funktioniert hat, ist für die Zukunft möglicherweise nur noch von geringer Bedeutung. Was heisst für Investoren?
George Magnus, der frühere Chefökonom der UBS, spricht über den Handelskrieg zwischen den USA und China, das Vorgehen der Trump-Regierung und die Frage, wie ein stabileres Weltwirtschaftssystem aussehen könnte.
Der Bauchemiekonzern ist in turbulenten Zeiten gut gerüstet. Ausserdem: Bachem sorgt sich nicht vor US-Zöllen, das Timing für die Holcim-Abspaltung könnte besser sein, Swissquote-Manager beziehen ihren Lohn für eine gute Performance, und für Barry Callebaut wird es enger.
Beiersdorf wie Henkel stellen Konsumgüter her, die auch im Abschwung gefragt sind. Allerdings haben beide eine konjunktursensible Klebstoffsparte, und Analysten ignorieren die Folgen der US-Zölle für den Gewinn. Wie attraktiv sind die Titel wirklich?
Rothschild-Fondsmanager David Windisch setzt auf Schweizer Gesellschaften mit strukturellen Wettbewerbsvorteilen. Im Interview sagt er, welche Unternehmen gegen die Strafzölle von US-Präsident Donald Trump weitgehend immun sind und warum er bestimmte Sektoren konsequent meidet.
Die Einladung des Uhrenkonzerns zur Generalversammlung vom 21. Mai sieht keine gesonderte Abstimmung darüber vor, wen die Inhaberaktionäre als Vertreter im Verwaltungsrat möchten. Das verstösst gegen das Aktienrecht.
Die Anlageprofis sind für die Weltwirtschaft pessimistisch wie selten. Die Rotation in defensive Segmente hält an, die Skepsis gegenüber US-Aktien nimmt markant zu.
Nvidia wird zum Opfer des Handelskriegs von US-Präsident Trump. Der Halbleiterkonzern darf keine Datacenter-Chips mehr nach China liefern, was einen happigen Abschreiber bedeutet. Auch für andere Tech-Konzerne wird es heikel. Das Risiko negativer Überraschungen in der Berichtssaison ist gross.
Die 90-tägige Aussetzung der «reziproken» Zölle für 75 Länder, allerdings ohne China, wurde von den Finanzmärkten erzwungen, dürfte aber nicht zu einem grundlegenden Umdenken der Trump-Regierung führen. Es sind höchstes einige taktischen Schwenker zu erwarten.
US-Präsident Donald Trump hat die Märkte aufgeschreckt. Im Interview spricht Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege beim Vermögensverwalter Flossbach von Storch, über sichere Anlagen, politische Börsen und ein grosses Risiko für die Finanzmarktstabilität.