Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Der Dax-Wert ist anders als der Schweizer Konkurrent Tecan kaum von den Einsparungen der US-Regierung betroffen. Bei der Kapitalrendite sind Biomérieux und Diasorin besser, allerdings auch teurer. Der Sektor bietet Chancen für langfristig orientierte Investoren.
Die Politik treibt die Börsen weiterhin vor sich her. Anleger sollten jedoch nicht auf einzelne Meldungen reagieren, sondern sich in den relativ starken Segmenten positionieren. Das sind derzeit kleinere europäische Indizes sowie mehrere defensive Sektoren.
Bryan Whalen, Chefinvestor beim kalifornischen Bondriesen TCW, warnt, dass die Märkte das Risiko einer Rezession unterschätzen. Er äusserst sich zu den Erschütterungen bei US-Staatsanleihen, zu den Folgen der Zölle und zur heiklen Lage der US-Notenbank. Auch sagt er, wie er sich für einen Wirtschaftsabschwung positioniert.
Der Chipsektor steht im Spannungsfeld zwischen KI-Boom und Konjunktursorgen. Die meisten Aktien haben bereits stark korrigiert, der Branchenindex notiert mehr als 30% unter dem Allzeithoch. Wer auf eine Kurserholung wetten will, sollte auf diese Trends achten.
Das Berner Gesundheitsunternehmen bietet Sicherheit statt Abenteuer, mit der angenehmen Nebenwirkung, dass Investoren trotz der vergleichsweise niedrigen Anlagerisiken nicht auf eine gute Rendite verzichten müssen.
Der kanadische Leitindex TSX schlägt sich seit Februar deutlich besser als der S&P 500. Die politischen Unsicherheiten, schwache Währungen und seine Goldlastigkeit sorgen für Rückenwind.
Obwohl die Quartalszahlen durchweg überzeugen, reagiert die Börse mit einem Achselzucken. Novartis hat es momentan schwer bei den Investoren. Das hat Gründe.
Das Ende der Pax Americana ist eingeläutet. Die jahrzehntelange Ausrichtung von Exporten und Finanzströmen aus aller Welt auf das imperiale Zentrum ist damit überholt. Die Rückkehr der Nationalstaaten und einer multipolaren Weltordnung machen die Diversifikation wieder grossartig.
Schweizer Aktien in Deutschland zu kaufen, war bislang umständlich. Doch mit dem 1. Mai ändert sich das. Für den Vermögensaufbau ist das eine gute Nachricht. Ganz reibungslos verläuft die Startvorbereitung indes nicht.
The Market zeigt monatlich die Schweizer Unternehmen, die im Fokus der Leerverkäufer stehen. Diese setzen darauf, dass die Aktienkurse sinken werden. Neu auf der Liste sind AMS Osram, Orior und Julius Bär.
Der neuerliche Rückzieher des US-Präsidenten Donald Trump sorgt für eine Erholung an den Börsen. Das Risk Barometer von The Market signalisiert weiterhin grosse Zurückhaltung unter den Marktteilnehmern.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.