Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Die Rentenleistungen aus der AHV und der Pensionskasse betragen rund 60% des letzten Bruttolohnes. Die Differenz muss man in der dritten Säule ansparen. Doch wie viel muss man jeden Monat zurücklegen, damit die Rechnung aufgeht?
Eine geringe Verschuldung und eine hohe Kapitalrendite bieten Schutz in Zeiten hoher wirtschaftlicher Unsicherheit. Besonders dann, wenn solch starke Unternehmen auch noch zu einer niedrigen Bewertung erhältlich sind.
Die USA und China nähern sich im Handelsdisput an und senken die gegenseitigen Zölle substanziell. Das Risk Barometer von The Market klettert nochmals leicht nach oben.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Befürchtungen um eine Abschwächung der Wirtschaft und die Produktionserhöhung der Opec-Staaten belasten den Ölpreis. Entsprechend stehen Aktien von führenden Energiekonzernen wie Exxon Mobil, Chevron und Shell unter Druck. Warum Investoren den Sektor trotzdem nicht abschreiben sollten.
Im Interview erklären Kurt Boss und Kaspar Bürge von der Privatbank Baumann & Cie, warum sie Kardex gegenüber Interroll vorziehen, weshalb sie bei den Pharmaauftragsfertigern auf Siegfried setzen, wo sie Gewinne mitnehmen – und welche Titel auf ihrer Watchlist stehen.
Der Einbruch nach den Zoll-Ankündigungen vom 2. April ist verdaut, die Hoffnung auf Deals beflügelt die Märkte. Die Diskrepanz zwischen «harten» und «weichen» Konjunkturdaten erschwert Investoren die Analyse.
Das Chaos der Berliner Kanzlerwahl hat den Dax belastet. Der Spielraum der CDU ist eingeengt. Ohnehin ist unrealistisch, dass Deutschland allein mit seiner Finanzwende einen europäischen Aufschwung erzeugen kann. Viel hängt auch von der Entwicklung in den USA ab.
The Market macht sich regelmässig auf die Suche nach vernünftig bewerteten Qualitätsunternehmen. In der Schweiz kommt es zu sechs Ein- und drei Austritten. Auch in Europa und den USA gibt es viele Auswechslungen.
Jede Krise ist anders, weil immer eine andere Angst der Auslöser ist. Dennoch muss man als langfristiger Aktieninvestor nicht in jeder Krise anders reagieren – es gibt bewährte Rezepte.
Die KI-Welle machte den französischen Konzern zeitweise zum teuersten Industriewert Europas, noch vor Siemens. Mit dem Ende des Hypes ist Schneiders Bewertung auf ein realistischeres Niveau gesunken. Spätestens wenn US-Präsident Trump weitere Kursausschläge nach unten verursacht, sind die Aktien ein Kauf.
Die Backwarengruppe setzt sich am Investorentag klare und erreichbare Finanzziele für die kommenden Jahre. Die Titel bleiben ein Kauf. Zudem: Idorsia lebt weiter, Geduld mit Kühne + Nagel, Frust mit Tecan und Währungs-Rückenwind für DKSH.