Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Sika ist parat, ihr Wachstumspotenzial noch besser auszuschöpfen, wenn die Baukonjunktur anzieht. Der Schuldenabbau kommt voran, die Profitabilität steigt, und der Konzern gewinnt weiter Marktanteile. Noch sind die Titel günstig bewertet. Eine gute Gelegenheit zum Einstieg.
Der Höhenflug des Edelmetalls pausiert seit der Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Auf die Korrektur dürften aber weitere Gewinne folgen. Noch grösseres Potenzial bieten Silber, Goldminen, Rohstoffe und Bitcoin.
Der Konzern verzeichnet überraschend starke Bremsspuren im Geschäft mit Rechenzentren. Ohne Buchgewinne wäre der Vorsteuergewinn im zweiten Quartal gesunken. In den nächsten Monaten stehen eine Menge Belastungen an, etwa durch Altair und den Stellenabbau in der Fabrikautomation.
Der Aktienkurs des Herstellers von Abfüllanlagen und Getränkekartons leidet unter einem Angebotsüberhang. Doch die Titel sind ein Kauf. Zudem: Verpasste Chance von Baloise, Swatch Group foutiert sich, R&S bietet Perspektiven und die Story von BioVersys.
Europas Volkswirtschaften waren Profiteure der Globalisierung. Jetzt müssen sie sich – besonders Deutschland – auf eine neue Weltordnung einstellen. Um nicht zu verlieren, muss Europa entschlossen handeln.
Fielmann fertigt und verkauft Brillen und hat sich damit eine sehr gute Marktposition erarbeitet. Im Börsenkurs hat sich das noch nicht umfassend niedergeschlagen. Zu Recht?
Am Personaldienstleister scheiden sich die Geister. Von The Market befragte Fondsmanager erklären, weshalb sie von dieser zyklischen Aktie die Finger lassen oder warum sie ausgerechnet jetzt, in einem unsicheren Umfeld, eine Wette darauf als reizvoll erachten.
Wie gesund eine Hausse ist, zeigt sich in der Erholung nach einem plötzlichen Einbruch wie nach dem US-Zollhammer von Anfang April. Es macht den Anschein, als ob sich die Märkte mit der Politik arrangiert hätten.
Die Unsicherheit über das Zollniveau hatte die Märkte einknicken lassen. Das Einlenken des US-Präsidenten bringt mehr Klarheit und verhindert drohende Versorgungsengpässe in Amerika.
Das Gros der Börsen hat den Schock nach dem Zollhammer überwunden und notiert fast wieder auf Rekordniveau. Wie schlägt sich das in den Bewertungen der wichtigsten Aktienbarometer nieder?
Das vom US-Präsidenten unterzeichnete Dekret gegen hohe Medikamentenpreise in den USA fällt in der Sache harmloser aus als befürchtet. Doch die Unsicherheit im Pharmasektor dürfte vorerst anhalten.
Dank der Deeskalation im Handelsstreit werden die monatlich von Bank of America befragten Experten optimistischer. Sie stocken Technologieaktien so stark auf wie lange nicht mehr. Gold sehen sie weiterhin kritisch.