Innerhalb nur einer Woche enttäuscht der Basler Pharmakonzern mit zwei wichtigen Medikamentenkandidaten. Das positive Momentum der Aktien ist vorerst dahin. Der Kurs von Roche bleibt stark vom Newsflow abhängig.
Die Industrieländer im Verbund der Energieagentur IEA kündigen die grösste Freigabe von Ölreserven in der Geschichte an. Die Märkte reagieren unbeeindruckt, der Ölpreis zieht erneut an.
Seit dem Zwischentief Mitte November haben MDax und SDax den Leitindex Dax klar hinter sich gelassen. Gleichzeitig deuten jüngste Konjunkturdaten erstmals auf eine Stabilisierung der deutschen Wirtschaft hin. Das nährt die Spekulationen über einen möglichen beginnenden Aufschwung.
In Ländern, in denen der Leidensdruck der hohen Staatsverschuldung am höchsten ist, könnte es schon bald zum denkbar drastischsten Eingriff in den Zinsmarkt kommen. Was das für die dortigen Aktien- und Anleiheninvestoren bedeutet.
Nelly Davies, Portfoliomanagerin bei La Financière de l’Échiquier, setzt auf den zyklischen Aufschwung in Europa und auf Profiteure des deutschen Investitionsprogramms. Zu den Kernpositionen zählen bekannte Namen wie Bilfinger und weniger bekannte wie die österreichische Bank Bawag.
Die Aktien der Privatbank markieren ein neues Allzeithoch – und könnten nachhaltig ausbrechen. Zudem: Sika in ähnlicher Lage wie einst Holcim, Amrize bleibt Favorit, Lonza hinkt noch hinterher, ein Calida-Aktionär erhöht den Druck auf das Management, Logitech leidet unter steigenden Preisen für Speicherchips und erste Lichtblicke bei Tecan.
An den US-Börsen herrscht grosser Optimismus. In einem solchen Umfeld wächst die Anfälligkeit für negative Überraschungen. Ein Cockpit mit dreizehn Messinstrumenten hilft Tech-Investoren bei der Navigation. Plus: US-Zollpolitik auf dem Prüfstand der Justiz.
The Market macht sich regelmässig auf die Suche nach günstig bewerteten Qualitätsunternehmen. In der Schweiz schaffen zwei neue Namen den Sprung in die Auswahl. In Europa kommt es zum Comeback von Fuchs, in den USA ist erstmals die Software-Schmiede Adobe vertreten.
Silber hat Gold im vergangenen Jahr klar übertroffen. Angebotsengpässe, eine strukturell wachsende Industrienachfrage und der Fokus auf physisches Metall sprechen für anhaltendes Aufholpotenzial. Auch Minenaktien erscheinen im historischen Vergleich günstig.
Der Überfall der USA auf Venezuela und die Drohungen gegen weitere Länder verändern das Investitionsumfeld markant. Bedroht ist womöglich gar das Konzept der Mean Reversion, also der Rückkehr zur Normalität, auf das sich Investoren bisher immer verlassen konnten.
Vor allem Bankaktien notieren derzeit nahe ihren 52-Wochen-Hochs. Für Trendfolger gilt das als zusätzliches Kaufsignal – vorausgesetzt, die Bewertungen sind fundamental gerechtfertigt. Auch KI und Pharma laufen gut.
Trotz geopolitischer Spannungen sind die globalen Aktienmärkte mit viel Schwung ins neue Jahr gestartet. Das Risk Barometer von The Market stösst in die Gefahrenzone vor.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.