Innerhalb nur einer Woche enttäuscht der Basler Pharmakonzern mit zwei wichtigen Medikamentenkandidaten. Das positive Momentum der Aktien ist vorerst dahin. Der Kurs von Roche bleibt stark vom Newsflow abhängig.
Die Industrieländer im Verbund der Energieagentur IEA kündigen die grösste Freigabe von Ölreserven in der Geschichte an. Die Märkte reagieren unbeeindruckt, der Ölpreis zieht erneut an.
Die Arktis entwickelt sich in hohem Tempo zu einem neuen Brennpunkt globaler Machtpolitik. Wichtiger Katalysator ist der rapide Klimawandel, der die bislang schwer zugängliche Region immer schneller auftaut. Europa gerät dabei in einen geopolitischen Schraubstock. Machen die USA nach Venezuela nun auch in Grönland Ernst?
Für die vierteljährlich von The Market befragten Anlageprofis stehen die Ausblicke der Unternehmen auf das laufende Jahr im Vordergrund. Unter ihren Favoriten sind Werte wie Belimo, Swissquote und Sunrise. Ausgebaut wurden Positionen in den Medtech-Aktien Skan und Medartis sowie in Comet und SMG.
Donald Trumps aggressiver Anspruch auf Grönland sorgt für Nervosität in Europa. Gleichzeitig signalisiert das Risk Barometer von The Market eine unübliche Sorglosigkeit unter den Anlegern.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Nach fünf Jahren Enttäuschung schlägt der Gesundheitssektor an der Börse zurück. Bessere Fundamentaldaten, nachlassende Unsicherheit, attraktive Bewertungen und breitere technische Stärke deuten auf eine dauerhafte Rückkehr zu Innovation, Wachstum und defensiver Qualität hin.
Die amerikanischen Grossbanken machen Rekordgewinne. Aber an der Börse spielt die Musik zurzeit im europäischen Bankensektor. Das Zinsgeschäft brummt, und die Kurse gehen durch die Decke. Trotzdem sind die Aktien nicht überteuert.
Die Gefahr eines militärischen Konflikts in Iran steigt. Nach der US-Intervention in Venezuela kommen ebenso Fragen zu Kuba, Grönland, Taiwan und anderen Ländern auf. In diesem unberechenbaren Umfeld bietet der Energiesektor günstige Absicherungsmöglichkeiten.
Ein zentraler Treiber der Konjunktur ist US-Präsident Donald Trump, der die US-Zwischenwahlen im November gewinnen will. Ab Mai drohen Börsenprobleme durch die ungewisse Politik der neu besetzten US-Notenbankspitze.
Die Fülle an Risiken vermag den Aufwärtstrend an den Börsen nicht zu stoppen. Die Konsequenz: Immer mehr Aktiensektoren und Branchen sind ungewöhnlich teuer.
Mehrere Rüstungs-IPOs könnten dieses Jahr für Schwung am deutschen Markt für Börsengänge sorgen. Einer der aussichtsreichsten Kandidaten allerdings stammt aus Österreich und will seine Premiere in New York feiern.
Der Spezialist für Verbundwerkstoffe hat viel Potenzial, um sich aus eigener Kraft operativ zu verbessern. Doch das letzte Jahr hat gezeigt: Für eine Trendwende bei den Aktien reicht das allein nicht aus. Auch das konjunkturelle Umfeld muss mitspielen.
Seit Monaten steigen die Aktien des Schweizer Halbleiterzulieferers. Die vorläufigen Jahreszahlen zeigen: Der Optimismus war berechtigt. VAT übertrifft selbst kühnste Erwartungen und weckt Hoffnung auf einen Erneuerungszyklus in der Halbleiterindustrie.