The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Schweizer Immobilienanlagen haben sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. Stabile politische Rahmenbedingungen leisteten einen wesentlichen Beitrag dazu. Das Abstimmungswochenende vom 14. Juni könnte damit weitreichende Konsequenzen haben.
Die gegenwärtigen Turbulenzen schüren Zweifel an den Qualitäten traditioneller «Safe Haven»-Anlagen. Selbst Gold liefert derzeit keinen Schutz. Während immerhin der Dollar vergessene Qualitäten beweist, sind sonst noch kaum neue sichere Häfen in Sicht.
Der IT-Ausrüster warnt for den Folgen der Speicherchip-Krise. Doch der Auftragsbestand ist auf Rekordhoch, und bis 2030 will das Unternehmen den Gewinn jährlich um 9% steigern. Der Rücksetzer an der Börse ist eine Gelegenheit.
Der Krieg am Persischen Golf zieht immer weitere Eskalationskreise. Steigende Energiepreise erschweren die Arbeit der Notenbanken. Die Trump-Regierung scheint weder eine Strategie noch klar formulierte Kriegsziele zu haben.
Der Konflikt im Nahen Osten treibt den Ölpreis und Ölaktien nach oben. Der Höhenflug des Energiesektors hat allerdings schon vor Ausbruch des Kriegs begonnen. Die Hausse dürfte sich deshalb auch nach einer Entspannung fortsetzen.
Wohnungsverwalter Vonovia bricht nach der Bilanzvorlage zeitweilig um 10% ein, auch Schweizer Bauwerte geben nach. Die Eskalation in Iran schürt die Sorge vor Inflation und trifft längst nicht mehr nur die grossen Energiekonsumenten.
Die Wirkung des Ölpreisschocks ist schwer abzuschätzen. Bisher stehen die Zeichen gut, dass das «Smart Money» Ruhe bewahrt, was für eine intakte Hausse spricht.
Der Krieg am Persischen Golf lässt die Ölnotierungen in die Höhe schiessen. Ein Fass der Rohölsorte Brent kostet derzeit mehr als 100 $. Aber nicht alle Länder leiden gleichermassen unter den höheren Energiepreisen.
Ausserhalb des Bankensystems von Privatmarktakteuren direkt an Unternehmen vergebene Kredite wecken Angst vor steigenden Ausfällen. Das sorgt am gesamten Finanzmarkt für Unruhe. Eine Auslegeordnung.
Fed-Chef Jerome Powell belässt den Leitzins unverändert und sieht trotz des Iran-Kriegs vorerst keinen Anlass, den Ausblick zur Geldpolitik anzupassen. Die Gefahr einer Abschwächung der Wirtschaft bei steigender Inflation versetzt die US-Notenbank in eine ungemütliche Situation.
Beim Intralogistiker Interroll ist keine Besserung in Sicht. Ausserdem: ABB-Aktien überzeugen, Burkhalter dient als Anleihenersatz, Bachem ist in der Geiselhaft der Short-Seller, Sonova wird weiter abgestraft und Calida macht einen kleinen, aber wichtigen Schritt.
CEO Andrea Orcel will sich künftig öffentlich stärker in die strategische Ausrichtung des Dax-Konzerns einbringen. Auf einer Konferenz stellte er Forderungen und drang auf Einsparungen in der Frankfurter Zentrale.
Der Krieg im Nahen Osten dominiert die Nachrichten. Abseits davon spielen sich im Technologiesektor jedoch strukturelle Entwicklungen ab, die Investoren trotz der gegenwärtigen Unsicherheit nicht aus den Augen verlieren sollten.