Das Umfeld bleibt fordernd: Die US-Konjunktur hängt stark vom KI- und Aktienboom ab. Der hohe Ölpreis und die gestiegenen Realzinsen vergrössern das Rezessionsrisiko.
In etwas mehr als einer Woche wird in Brasilien gewählt. Während der amtierende Präsident Lula da Silva versucht, seine Wiederwahl mit einer Erhöhung der Sozialhilfe zu sichern, hoffen Wirtschaft und Marktteilnehmer auf eine konservative Wende.
Viele Unternehmen optimieren ihre Kapitalstruktur zugunsten des Aktionärs und unterminieren damit die Substanz zulasten des Obligationärs. Ein besonders krasser Fall betrifft einen grossen Flugzeugbauer aus den USA.
Jeffrey Sherman und Bill Campbell vom Bondhaus DoubleLine erwarten, dass der Preisdruck in der amerikanischen Wirtschaft anhält. Im Interview sagen sie, was die US-Präsidentschaftswahlen für Konjunktur und Finanzmärkte bedeuten – und wo sich Chancen für Investitionen eröffnen.
Vor der US-Präsidentschaftswahl und dem Zinsentscheid des Fed wagen sich die Anleger nicht aus der Deckung. Das Risk Barometer notiert nur noch knapp über dem langfristigen Mittelwert.
Das aus 39 Aktien bestehende Musterportfolio hat im September 2,4% verloren und damit besser abgeschnitten als der Swiss Performance Index. Den in Franken gerechneten MSCI World konnte es allerdings nicht schlagen.
Es kann sich lohnen, gegen den Trend zu handeln. Ein gutes Beispiel dafür gibt Bucher. Die Aktien des Landmaschinenherstellers sind in der Regel dann kaufenswert, wenn die Stimmung im Agrarsektor schlecht ist – wie heute.
Die Wahlen in den USA halten die Finanzmärkte in Atem. Investoren sollten auf geteilte Macht in Washington und ein möglichst klares Resultat hoffen. Zudem: Am Bondmarkt steigt die Nervosität.
Das The Market Dividend Opportunities Portfolio verliert im Oktober 1,4%, während der Swiss Performance Index 3,3% einbüsst. Damit liegt das Portfolio im Jahresverlauf sowie über die gesamte Laufzeit vor dem breiten Markt.
Microsoft, Meta Platforms, Alphabet, Amazon und andere Tech-Riesen haben Investoren kräftiges Wachstum mit neuen KI-Diensten versprochen. Wie die Abschlüsse zum dritten Quartal zeigen, ist davon aber trotz massiver Kapitalausgaben noch immer wenig Konkretes zu sehen. Kehrt nach dem Hype die grosse Ernüchterung ein?
Geldpolitik und Liquidität sind nicht mehr die wichtigsten Faktoren für die Börse. Sie wurden von US-Präsident Joe Biden ausgehebelt, der durch die extremste Neuverschuldung seit den 1930er-Jahren einen Konjunktureinbruch verhindert hat. Die Frage ist, was die Politik nun noch tun kann.
Seit gut einem Jahr ist die Generikasparte von Novartis unter dem Namen Sandoz ein eigenständiges Unternehmen. Die Investoren mussten die Reize der Gesellschaft erst entdecken. Die höhere Bewertung ist verdient.
Nach den kräftigen Kursavancen ist die Stimmung an den Finanzmärkten ausgezeichnet. Risiken – wie etwa die US-Wahlen, geopolitische Auseinandersetzungen und die Rezessionsgefahr – sind derzeit kein Thema. Muss die ETF-Sektorstrategie von The Market angepasst werden?