Die Industrieländer im Verbund der Energieagentur IEA kündigen die grösste Freigabe von Ölreserven in der Geschichte an. Die Märkte reagieren unbeeindruckt, der Ölpreis zieht erneut an.
Die US-Börsen sind sehr teuer. Trotzdem kaufen Anleger munter weiter Aktien, obwohl sich eher Gewinnmitnahmen aufdrängen. Chancen bieten vernachlässigte Bereiche wie Schwellenländer- oder Rohstoffwerte.
Der Basler Pharmakonzern hält mit seiner Prognose einmal mehr den Ball flach. Mit Blick auf die Pipeline und deren Wachstumspotenzial versprüht das Management jedoch Zuversicht – ein zukünftiges Brustkrebsmittel könne gar zum meistverkauften Roche-Medikament der Geschichte werden.
Der Industriekonzern glänzt im Schlussquartal mit Wachstum und Effizienz. Die Aktionäre profitieren von einer Dividendenerhöhung und einem Aktienrückkaufprogramm. Mit Blick auf den Robotics-Verkauf wäre eine Sonderausschüttung möglich gewesen – folgt doch eine grössere Akquisition?
Der Aromen- und Riechstoffhersteller enttäuscht beim Wachstum und kann die gestiegenen Inputkosten nicht genügend weitergeben. Stärkere Konkurrenz aus China schreckt den Markt auf. Doch das Verdikt des Aktienmarktes ist zu harsch.
Der Kurs des Dax-Schwergewichts bricht am Donnerstag zum Handelsstart um mehr als 11% ein, auf den tiefsten Stand seit mehr als 18 Monaten. Die Bewertung ist erheblich gesunken und das Geschäftsmodell bleibt intakt.
Die globale Konjunktur profitiert zunehmend von einer starken Liquiditätsschöpfung durch die Zentralbank Chinas sowie durch das US-Schatzamt. Diese Gelder fliessen nicht an die Aktienmärkte, sondern über erhöhte Staatsausgaben direkt in die Realwirtschaft. Aber es drohen höhere Inflation sowie Sauerstoffmangel an den Finanzmärkten.
Der Hersteller von Kupferspulen für Transformatoren elektrisiert die Anleger wegen des Ankerinvestors Siemens Energy. Wachstum und Marge sind jedoch niedrig und der Haupteigner ist speziell.
Gerade erst haben Belimo, Bossard und VAT den Sprung über die Umsatzmilliarde geschafft. Bachem, Huber+Suhner und Montana Aerospace gehören zu den nächsten Kandidaten. Auch zwei Medtech-Gesellschaften sind dicht dran. Die Unternehmen rücken nun in den Fokus der Investoren.
Die US-Notenbank sieht die Geldpolitik gut positioniert und pausiert erstmals seit Herbst mit Zinssenkungen. An den Märkten wird erst im Sommer mit der nächsten Lockerung gerechnet. Der Fokus richtet sich auf das Rennen um die Nachfolge von Fed-Chef Powell.
Lonza meldet solide Zahlen für das Geschäftsjahr 2026. Zudem überzeugt der Ausblick zur Marge für 2026. Das Umfeld in der Pharmabranche belastet die Aktien aber am Mittwoch.
Die Abwertung des Dollars lastet am Mittwoch auf Schweizer Aktien. Ausserdem: Siegfried macht einen guten Schritt, Nestlé sollte mit einer Tradition brechen, LVMH hinkt Richemont hinterher, SFS schlägt Bossard und das Auf und Ab bei Logitech geht weiter.
Befürchtungen, dass künstliche Intelligenz die Softwarebranche erschüttern wird, haben eine scharfe Kurskorrektur ausgelöst. Solche Ängste könnten aber übertrieben sein und günstige Möglichkeiten zum Einstieg eröffnen. Das sind die Chancen und Risiken bei Investments.
Die Ausschüttungssaison 2026 steht vor der Tür. The Market zeigt, welche Schweizer Unternehmen derzeit die höchsten Dividenden bieten und worauf es dabei zu achten gilt.