Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Der Schweizer Aktienmarkt hat 2024 enttäuschend abgeschlossen; die erhoffte Erholung verzögert sich weiter, die Visibilität bleibt schlecht. Das lässt auch die Anlageprofis vorsichtiger werden. Im vierten Quartal kam es nur zu wenigen Aufstockungen.
Der deutsche Markt für Börsengänge war seit Jahren schwierig, doch nun wird er konstruktiver. Für 2025 sind aussichtsreiche Kandidaten wie der Generikahersteller Stada, der Energietechnikspezialist Pfisterer und die Medtech-Perle Brainlab am Start.
Der Preis für Erdgas zieht im Umfeld des kalten Winterwetters und sinkender Lagerbestände an. Davon profitieren US-Förderkonzerne wie Coterra Energy, EQT und Antero Resources. Der Boom im Bereich künstliche Intelligenz verleiht dem Sektor zusätzliche Fantasie.
An den Leitbörsen in den USA nehmen Kursschwankungen zu. Wichtige Impulse werden in den kommenden Tagen von den Quartalsabschlüssen ausgehen. Im Fokus stehen die Branchenriesen aus dem Tech-Sektor. Auf diese Trends sollten Investoren achten.
Amerikanische Aktien haben sich in den vergangenen Jahren phänomenal stark entwickelt. Doch die Konzentration der Marktkapitalisierung auf einige wenige Tech-Konzerne weckt ungute Erinnerungen an frühere Übertreibungen. Handelt es sich um eine Blase?
Nach den spärlich gesäten Publikumsöffnungen der vergangenen drei Jahre ist die Pipeline wieder gut gefüllt: 2025 dürfte eine ganze Reihe grosser Unternehmen, insbesondere aus Private-Equity-Portfolios, an die Schweizer Börse kommen. The Market sagt, welche Kandidaten sich darauf vorbereiten.
Das Gros der Fondsmanager setzt unvermindert auf Aktien und einen stärkeren Dollar. Jüngst haben sie allerdings kräftig in europäische Valoren umgeschichtet.
Der angeschlagene Solarmodulhersteller verlängert die Brückenfinanzierung mit den Anleihegläubigern und startet einen Übernahme-Prozess. Die anfängliche Euphorie an der Börse verfliegt schnell.
Bei der Online-Apotheke bleibt eine Trendwende weiterhin aus. Der Abstand zum Konkurrenten Redcare Pharmacy wächst bedrohlich. DocMorris strapaziert die Geduld der Anleger.
Die Staatsverschuldung ist derzeit weltweit hoch. Beschreiben lässt sich die Schuldendynamik mit einer einfachen Formel. Sie zeigt auch auf, wie die Problematik gelöst werden könnte. Leider scheinen konstruktive Ansätze derzeit aber wenig gefragt zu sein.
Fallende Agrarpreise, rückläufige Einkommen der Bauern und höhere Finanzierungskosten haben den Herstellern von Landwirtschaftsmaschinen zugesetzt. Der Tiefpunkt scheint indes nah zu sein. Neue Technologien stimmen zuversichtlich.
Nach einem harzigen Start ins neue Jahr sorgten etwas bessere US-Inflationszahlen und erfreuliche Unternehmensergebnisse für steigende Börsen. Auch das Risk Barometer von The Market zeigt wieder nach oben.