Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
The Market zeigt monatlich die Schweizer Unternehmen, die im Fokus der Leerverkäufer stehen. Diese setzen darauf, dass die Aktienkurse sinken werden. Neu auf ihrer Liste steht Mobilezone.
Mit Apple, Microsoft und Meta Platforms legen die ersten Superschwergewichte aus dem Tech-Sektor die Zahlen vor. Die Reaktion an der Börse fällt durchmischt aus. Die massiven Investitionen in künstliche Intelligenz stossen zusehends auf Skepsis.
Überoptimismus für US-Aktien und Pessimismus für US-Bonds könnten dazu führen, dass Anleihen 2025 überraschend gut abschneiden. Hoch bewertete US-Technologieaktien sind dagegen anfällig für schlechte Nachrichten, wie etwa die KI-Konkurrenz aus China durch DeepSeek. Anleger sollten bei einer defensiven Strategie bleiben.
Die deutlich verbesserte Rentabilität weckt beim Management der europäischen Elektrotechnikunternehmen ABB, Schneider und Siemens Wachstumsfantasien. Das grösste Aufholpotenzial haben die Aktien des deutschen Konzerns.
Das Kreditinstitut verspricht eine rosige Zukunft und eine zweistellige Eigenkapitalrendite. Der Markt nimmt dies dem Dax-Konzern aber nicht ab – und auch The Market ist skeptisch. Die Bilanz der Deutschen Bank hat Licht- und Schattenseiten.
Das Gros der Anleger hat die europäischen Börsen abgeschrieben. Zu schwach sei die Wirtschaft, zu dominant die US-Konkurrenz. Und doch legten die Aktien auf dem Alten Kontinent 2025 einen Traumstart hin. The Market zeigt, was für weitere Avancen spricht – und welche ETF sich anbieten.
Roche trifft mit ihren Zahlen für 2025 die Markterwartungen. Während die offizielle Prognose gewohnt zurückhaltend ausfällt, versprüht das Management um CEO Thomas Schinecker vor Medienvertretern Optimismus.
Deutsche Automotive-Unternehmen präsentierten in den diesjährigen Pre-Close Calls einige kursrelevante Neuigkeiten. Dass die Öffentlichkeit davon ausgeschlossen bleibt, benachteiligt Kleinaktionäre. Die Praxis schadet dem deutschen Kapitalmarkt.
Der Uhrenkonzern verfehlt mit dem Abschluss für 2024 die Erwartungen auf allen Ebenen. Der Kontrast zur Konkurrentin Richemont wird immer deutlicher. Die Corporate Governance von Swatch Group ist eine Katastrophe.
Kleinkapitalisierte Unternehmen profitieren deutlich weniger vom Boom an der Börse als ihre grossen Konkurrenten. Dadurch bieten sich gegenwärtig auch attraktive Bewertungsabschläge.
Wegen der hohen Bewertung des S&P 500 und steigender Treasury-Renditen ist die Aktienrisikoprämie erstmals seit der Technologieblase unter null gesunken. Deutlich attraktiver sind europäische und asiatische Börsen.