Die globale Marktbreite ist weiterhin befriedigend. Damit liegen die Voraussetzungen für eine Trendwende nicht vor. Besonders vielversprechend sind Halbleiterwerte, die eben eine mehrmonatige Konsolidierung beendet haben.
Der Grossaktionär Pelion strebt die Kontrolle im Verwaltungsrat an. Vor der Generalversammlung im Mai sichert sich die DocMorris-Führung jedoch die Unterstützung wichtiger Aktionäre. Offen bleibt, wie sich die enttäuschten Kleinanleger positionieren.
Die Börsenfriedhöfe sind voll von ehemaligen Wachstums- und Qualitätsaktien, weil Anleger zu viel für sie bezahlen. Investoren sollten sich besser in unterbewerteten, unbeliebten und untervertretenen Branchen umsehen, von denen es derzeit einige gibt.
Die Rüstungsausgaben nicht nur in Europa steigen. Kein Wunder also, dass auch eigentlich branchenfremde Unternehmen darüber nachdenken, in diesem Wachstumsmarkt mitzumischen. Ist das für Anleger eine interessante Entwicklung?
Gemäss der monatlichen Umfrage von Bank of America halten die Anlageprofis das Rezessionsrisiko für gebannt. Trotzdem hat die Aktienpositionierung noch keinen Extremwert erreicht. Auch für Gold und Kryptowährungen besteht Raum nach oben.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Der europäische Industriesektor unterliegt zyklischen Schwankungen. Doch Unternehmen mit hohem Serviceanteil erwirtschaften stabile Margen und planbare Erträge – selbst in volatilen Zeiten. Chancen eröffnen sich vor allem bei Anbietern in Nischen und strukturell wachsenden oder geschützten Märkten.
Wenn Short-Seller ein Unternehmen ins Visier nehmen, kann das ein Warnsignal sein. The Market zeigt regelmässig, wo die Leerverkäufer an der deutschen Börse auf Kursverluste wetten. Diesmal im Fokus: Fraport, Commerzbank, Brenntag und Wacker Chemie.
US-Präsident Donald Trump kündigt Restriktionen für Importe von Chips an. Die Auflagen lassen jedoch reichlich Interpretationsspielraum, was im Sektor für Aufatmen sorgt. Intel hingegen drohen nach Trumps Attacke gegen den CEO noch mehr Probleme.
Seit dem Höchst Anfang April bewegt sich der Preis des Edelmetalls seitwärts. Jüngst mehren sich die Anzeichen, die für eine baldige Fortsetzung der Goldhausse sprechen.
Der Goldpreis konsolidiert seit Anfang April auf hohem Niveau, doch Aktien von Gold- und Silberminenkonzernen entwickeln sich weiterhin ausgesprochen dynamisch. Das erstaunt nicht, denn bei vielen Unternehmen sprudelt der Cashflow kräftig.
Die ersten Quartalszahlen, die Amrize als eigenständiger Konzern vorlegt, enttäuschen. Vor allem der zurückhaltende Ausblick sorgt am Markt für Verstimmung. Die Latte hängt nun tiefer – was neue Einstiegschancen eröffnen könnte.
Holcim punktet nach dem Spin-off von Amrize mit starken Halbjahreszahlen und treibt die Transformation voran. CEO Miljan Gutovic setzt auf das Recyclinggeschäft in Europa und auf den Ausbau des Disensa-Netzes in Lateinamerika – die Aktien bleiben ein klarer Kauf.