Die Bewertung des Medizintechnikers ist auf ein Zehnjahrestief gestürzt. Wachstumstrends bei Tests für Patienten und in der Forschung sind intakt. Unbeachtet vom Markt hatte der Dax-Konzern die Kapitalrendite verbessert. Die Prognosesenkung ist jedoch ein schwerer Rückschlag.
The Market zeigt monatlich die Schweizer Unternehmen, die im Fokus der Leerverkäufer stehen. Sie setzen darauf, dass die Aktienkurse sinken werden. Das Spitzentrio im Oktober: DocMorris, Swatch Group und Barry Callebaut.
Seit Monaten kursiert in der Finanzindustrie das Schlagwort Debasement Trade. Es basiert auf der Furcht, dass Staaten ihre Schulden durch Geldentwertung wegschmelzen lassen. Gold gilt als klassische Absicherung – doch immer öfter wird auch der Bitcoin als Schutz genannt.
Die Schwergewichte aus dem Tech-Sektor präsentieren robuste Quartalszahlen. Das Wettrüsten im Bereich künstliche Intelligenz wird jedoch zusehends zu einer Belastung. Die negative Reaktion auf den Abschluss von Meta Platforms und Microsoft könnte ein erstes Warnsignal sein.
Ein Barrier Reverse Convertible auf ABB, Alcon, Givaudan, Lonza und Swiss Re bietet bis zu 4,2% Rendite auf Verfall. Givaudan als schwächster Basiswert verfügt über einen komfortablen Sicherheitspuffer von 37%.
Der Warenprüfkonzern hat sich gewandelt, das kommt jetzt auch bei Investoren gut an. Ausserdem: Schweizer Unternehmen haben eine erfolgreiche Berichtswoche hinter sich, Cicor ist eine Übernahmekünstlerin, Landis + Gyr gibt weiter zu reden und U-Blox verabschiedet sich.
Die derzeitigen Unsicherheiten sorgen für anziehende Investitionen in verschiedene Bereiche und steigende Goldkurse. Das Edelmetall hat eine Blasenbildung begonnen, die sich höchstwahrscheinlich noch lange fortsetzen wird.
Deutsche Autobauer zeigen sich wieder etwas zuversichtlicher – ein Hoffnungssignal auch für Schweizer Zulieferer wie Ems-Chemie. Welche Titel jetzt besonders interessant sind und welche deutschen Pendants ebenfalls auffallen.
Die US-Notenbank adjustiert den Leitzins erneut nach unten. Weitere Lockerungen sind jedoch weniger sicher, als Investoren bisher erwartet haben. Das Programm zum Abbau der Bilanz wird gestoppt. Die Börsen reagieren irritiert.
Der Genfer Hersteller von Bankensoftware überzeugt mit den Quartalszahlen und erhöht die Prognosen. Interims-CEO Takis Spiliopoulos muss zerstörtes Vertrauen wieder aufbauen. Wenn das gelingt, bietet Temenos noch viel Potenzial.
Die Grossbank pulverisiert mit ihrem Drittquartalsergebnis die Erwartungen. Doch Unsicherheiten um das künftige Ausschüttungspotenzial bremsen die Kursentwicklung.
Europa droht ein Systemkollaps, echte Reformen scheinen erst danach möglich. Vielversprechender sind die asiatischen Börsen. Auch Gold und Silber haben noch einiges Potenzial.