Die US-Notenbank hebt den Leitzins an. Die Lage am Ölmarkt bleibt angespannt, die globalen Aktienmärkte zeigen sich insgesamt verhalten. Das The Market Risk Barometer fällt erneut.
The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
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Mit dem exogenen Energiepreisschock ist der globale Konjunkturaufschwung infrage gestellt. Die Inflation könnte empfindlich steigen. Alles hängt davon ab, wie lange der Krieg dauert und die Energiepreise hoch bleiben. Ein Anlageausblick.
Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Der Turboladerspezialist überzeugt mit einem starken Jahresergebnis. Das Geschäft mit Rechenzentren floriert, das Marine-Segment profitiert vom zunehmenden Schiffsverkehr, die Auftragsbücher der Werften sind voll. Für die nächsten zwei bis drei Jahre wird solides Wachstum erwartet. Anleger können dabeibleiben.
Der negative Angebotsschock am Energiemarkt schürt vor allem in Europa Inflationsängste. Das bringt die Anleihenkurse ins Rutschen und die Zinsen zum Steigen. Die Renditen zehnjähriger deutscher Bundesanleihen notieren so hoch wie 2023, und von der Europäischen Zentralbank wird schon bald eine Zinserhöhung erwartet.
Innerhalb nur einer Woche enttäuscht der Basler Pharmakonzern mit zwei wichtigen Medikamentenkandidaten. Das positive Momentum der Aktien ist vorerst dahin. Der Kurs von Roche bleibt stark vom Newsflow abhängig.
Die Industrieländer im Verbund der Energieagentur IEA kündigen die grösste Freigabe von Ölreserven in der Geschichte an. Die Märkte reagieren unbeeindruckt, der Ölpreis zieht erneut an.
Die US-Börsen sind sehr teuer. Trotzdem kaufen Anleger munter weiter Aktien, obwohl sich eher Gewinnmitnahmen aufdrängen. Chancen bieten vernachlässigte Bereiche wie Schwellenländer- oder Rohstoffwerte.
Der Klimatechniker profitiert von langfristigen Trends. Gebäuderenovationen, Energieeffizienzmassnahmen und der Bau von Rechenzentren sorgen für Wachstum. Doch der Wechselkurs, die Bewertung und geopolitische Risiken lasten immer wieder auf den Titeln. Für Anleger ergeben sich dadurch Einstiegsgelegenheiten.
Rheinmetall ist vermutlich der bekannteste Profiteur der Nachrüstung. Doch es gibt auch kleinere Unternehmen, die weniger im Fokus stehen und günstiger bewertet sind oder den Gewinn so rasch steigern wie ein Start-up.