The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Der Preis für Erdöl der Sorte Brent notiert wieder über 100 $ pro Fass. Doch das ist für die Energiemärkte und die Weltwirtschaft das kleinere Problem. Diesel und je nach Region auch Erdgas sind die neuen Schmerzpunkte.
Mit ihren beispiellosen Eingriffen stoppten Staaten und Notenbanken nach dem Ausbruch der Covid-Pandemie vor sechs Jahren den Kollaps und veränderten die Weltwirtschaft nachhaltig. Nun steht die Börsenhausse auf dem Prüfstand.
Der neue Krieg im Nahen Osten erhöht die Gefahr einer Rückkehr der Inflation. Mit dem raschen Zerfall der alten Weltordnung wächst zudem die Gefahr weiterer kriegerischer Konflikte. In welche Währungen sollen Anleger ihr Vermögen diversifizieren, um vor möglichst vielen Gefahren sicher zu sein?
Seit 2021 haben die Aktien der europäischen Banken den breiten Markt Jahr für Jahr hinter sich gelassen. Das laufende Jahr hat turbulent begonnen. Dennoch sollten Banken nicht abgeschrieben werden.
Die gegenwärtigen Turbulenzen schüren Zweifel an den Qualitäten traditioneller «Safe Haven»-Anlagen. Selbst Gold liefert derzeit keinen Schutz. Während immerhin der Dollar vergessene Qualitäten beweist, sind sonst noch kaum neue sichere Häfen in Sicht.
Der IT-Ausrüster warnt for den Folgen der Speicherchip-Krise. Doch der Auftragsbestand ist auf Rekordhoch, und bis 2030 will das Unternehmen den Gewinn jährlich um 9% steigern. Der Rücksetzer an der Börse ist eine Gelegenheit.
Der Krieg am Persischen Golf zieht immer weitere Eskalationskreise. Steigende Energiepreise erschweren die Arbeit der Notenbanken. Die Trump-Regierung scheint weder eine Strategie noch klar formulierte Kriegsziele zu haben.
Der Konflikt im Nahen Osten treibt den Ölpreis und Ölaktien nach oben. Der Höhenflug des Energiesektors hat allerdings schon vor Ausbruch des Kriegs begonnen. Die Hausse dürfte sich deshalb auch nach einer Entspannung fortsetzen.
Wohnungsverwalter Vonovia bricht nach der Bilanzvorlage zeitweilig um 10% ein, auch Schweizer Bauwerte geben nach. Die Eskalation in Iran schürt die Sorge vor Inflation und trifft längst nicht mehr nur die grossen Energiekonsumenten.
Die Wirkung des Ölpreisschocks ist schwer abzuschätzen. Bisher stehen die Zeichen gut, dass das «Smart Money» Ruhe bewahrt, was für eine intakte Hausse spricht.
Der Krieg am Persischen Golf lässt die Ölnotierungen in die Höhe schiessen. Ein Fass der Rohölsorte Brent kostet derzeit mehr als 100 $. Aber nicht alle Länder leiden gleichermassen unter den höheren Energiepreisen.
Ausserhalb des Bankensystems von Privatmarktakteuren direkt an Unternehmen vergebene Kredite wecken Angst vor steigenden Ausfällen. Das sorgt am gesamten Finanzmarkt für Unruhe. Eine Auslegeordnung.
Fed-Chef Jerome Powell belässt den Leitzins unverändert und sieht trotz des Iran-Kriegs vorerst keinen Anlass, den Ausblick zur Geldpolitik anzupassen. Die Gefahr einer Abschwächung der Wirtschaft bei steigender Inflation versetzt die US-Notenbank in eine ungemütliche Situation.