The Market präsentiert jede Woche eine umfangreiche Grafiksammlung im E-Paper-Format. Die Charts decken die Themen Konjunktur und Zinsen, Aktienmärkte, Rohstoffe, Währungen und Anlegerstimmung ab.
Schweizer Immobilienanlagen haben sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt. Stabile politische Rahmenbedingungen leisteten einen wesentlichen Beitrag dazu. Das Abstimmungswochenende vom 14. Juni könnte damit weitreichende Konsequenzen haben.
In Dollar, Euro und Franken konnte Gold im laufenden Jahr wiederholt neue Allzeithochs markieren. Allerdings sind diese Währungen keine wertstabilen, sondern ziemlich schwindsüchtige Recheneinheiten. Gemessen an einem beliebten Realwert müsste Gold für neue Allzeithochs weitere 50% zulegen.
Obwohl mit der Normalisierung der Zinskurve das zuverlässigste Rezessionssignal ausgeschlagen hat, deutet an den Aktienmärkten nichts auf einen Abschwung hin. Unterstützung erhalten die Börsen vom zweitwichtigsten Indikator aus dem Bondmarkt.
Der S&P 500 hat seit Anfang Jahr mehr als 22% zugelegt. Der US-Aktienmarkt ist damit auf Kurs, sein bestes Wahljahr seit Ende des Zweiten Weltkriegs zu erreichen. Nur 1980 schnitt bislang besser ab.
Die Aktien des Chipzulieferers notieren nach dem enttäuschenden Quartalsbericht aus den Niederlanden auf Jahrestief. Ausserdem: Accelleron schreibt Schweizer Börsengeschichte, Richemont und Swatch Group in Sippenhaft, Holcims Spin-off könnte noch attraktiver werden – und noch ein Wort zu Tecan.
Gemäss der jüngsten Fund Manager Survey von Bank of America sind die Anlageprofis zunehmend zuversichtlich. Die Stimulusmassnahmen in China, die Leitzinssenkung in den USA sowie bessere Gewinnaussichten der Unternehmen sorgten für eine bessere Stimmung.
Der Luftfahrtzulieferer kann von der Rückrufkrise seines Partners Pratt & Whitney profitieren und erhöht überraschend die Gewinnprognose für 2024. Der Schub im Ersatzteil- und Wartungsgeschäft dürfte über Jahre andauern. Der Investorentag im November könnte dem Kurs weiteren Schwung verleihen.
Westliche Länder zeigen massive Spaltungstendenzen und ein Anwachsen der politischen Ränder. Geopolitisch stehen die Zeichen auf zunehmender Konfrontation und Ablehnung globaler Ordnungsprinzipien. Weltwirtschaftlich verstärkt sich der Trend zur bipolaren Blockbildung. Vieles erinnert an die radikalen Umbrüche vor rund hundert Jahren.
Der Schweizer Aktienmarkt bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der Konjunktur durch die jüngsten Zinssenkungen und Rezessionsängsten. Die vierteljährlich von The Market befragten Anlageprofis setzen auf eine langsam einsetzende Erholung.
Während das Gros der Börsen in der abgelaufenen Woche Kursavancen verzeichnete, erlitten chinesische Aktien einen Dämpfer. Das The Market Risk Barometer verharrt im neutralen Bereich.
Aktionäre von Schweiter Technologies hatten in den letzten Jahren wenig zu lachen. Doch kürzlich konnte der Schweizer Spezialist für Verbundwerkstoffe am Kapitalmarkttag Analysten und Investoren überzeugen. Warum die Trendwende bevorstehen könnte.
Die Zinsen für langfristige US-Staatsanleihen dürften wegen der hohen Verschuldung steigen. Darüber sind sich Ann-Katrin Petersen von Blackrock, Anja Mikus vom deutschen Staatsfonds Kenfo und Stefan Rehder von Value Intelligence Advisors bei der Podiumsdiskussion von The Market einig.