Ein grosser Commodity-Trader sieht eine Unterversorgung schon jetzt in Asien und ab Mai in Europa. Ohne schnelle Lösung droht ein Ölpreis über 140 $, Schiffe und Flugzeuge könnten stillstehen. Ein weltweiter Wirtschaftsabschwung wäre da.
Seit Ausbruch der Kampfhandlungen in Iran wird Gold seinem Ruf als sicherer Hafen nicht gerecht. Der anfängliche Einbruch in Zeiten von akutem Stress sei aber nicht ungewöhnlich, sagen Experten. Der Konflikt verstärke den Investment Case für das Edelmetall sogar.
Die Parteiführung in China hat sich für eine Abkehr von der Zero-Covid-Politik entschieden. Jerome Powell an der Spitze des Fed könnte 2023 ebenfalls mit einer harten Entscheidung konfrontiert werden. Für Emerging Markets ergibt sich daraus eine spannende Perspektive.
US-Partner Eli Lilly zieht sich von den gemeinsamen Plänen zur Markteinführung der Insulinpumpe in den USA zurück. Das dürfte das Schweizer Medtech-Unternehmen auch mittelfristig schmerzen. Die Aktien fallen deutlich.
Das US-Industriekonglomerat wagt den grössten Umbruch in seiner 130-jährigen Geschichte und teilt sich in drei separate Unternehmen auf. Als erstes wird Anfang nächstes Jahr die Gesundheitssparte abgespalten. Was für Investoren dabei herausspringen könnte.
Nur drei Monate nach dem erfolgreichen Börsengang wird Porsche in die erste deutsche Börsenliga aufsteigen. Die Aktie könnte dabei das gleiche Schicksal ereilen wie andere Index-Neulinge.
JPMorgan stuft die Aktien des Rückversicherers von «Neutral» auf «Übergewichten» hoch. The Market zeigt, was hinter der neuen Einschätzung der Analysten steckt.
In Erwartung einer allmählichen Kursänderung des Fed ziehen die Kurse von Goldminen-Aktien an. Wie die längerfristige Betrachtung zeigt, sind sie in Relation zum Goldpreis aber immer noch ausserordentlich günstig.
An den weltweiten Börsen herrschen weiterhin starke Divergenzen, was für einen schwankungsanfälligen Seitwärtstrend der breiten Indizes spricht. Die Tiefst von Mitte Oktober dürften nicht unterschritten werden, Anleger sollten deshalb investiert bleiben.
Die EU und weitere Staaten haben einen Preisdeckel auf russisches Öl verhängt. Derweil schwächt sich die Weltwirtschaft ab. Was heisst das für den Ölpreis und für Energieaktien?
Die Aktien des Pharmaauftragfertigers hinken dem Gesamtmarkt in der Erholung hinterher. Kurzfristig fehlt ein positiver Treiber, mittelfristig sind die Chancen intakt.
In der Parteiführung steigt die Sorge über den Zustand der Wirtschaft. Die Lockerung der Politik stösst an den Finanzmärkten auf Zustimmung. Doch die kommenden drei bis vier Monate werden schwierig, wie die Beispiele Hongkong und Taiwan zeigen.
Am Ende jeder Hausse beschäftigen sich viele Investoren mit dem Gedanken, wann sie die gefallenen «Darlings» wieder kaufen können. Das ist ein Fehler. Bärenmärkte dienen dazu, ein neues Leitnarrativ zu etablieren.