Ein grosser Commodity-Trader sieht eine Unterversorgung schon jetzt in Asien und ab Mai in Europa. Ohne schnelle Lösung droht ein Ölpreis über 140 $, Schiffe und Flugzeuge könnten stillstehen. Ein weltweiter Wirtschaftsabschwung wäre da.
Seit Ausbruch der Kampfhandlungen in Iran wird Gold seinem Ruf als sicherer Hafen nicht gerecht. Der anfängliche Einbruch in Zeiten von akutem Stress sei aber nicht ungewöhnlich, sagen Experten. Der Konflikt verstärke den Investment Case für das Edelmetall sogar.
Der Kompressorenhersteller profitiert von der grossen Nachfrage nach neuen und saubereren Energiequellen. Aufträge im Wert von mehr als 1 Mrd. Fr. sind dieses Jahr bereits eingegangen. Das Korrekturrisiko steigt jedoch.
Gouverneur Haruhiko Kuroda überrascht mit einer Anpassung der Politik der Zinskurvenkontrolle. Der Yen steigt, die Aktien japanischer Banken vollziehen einen Freudensprung. Was steckt dahinter? Eine Betrachtung in acht Grafiken.
Eine Reihe von Angebotsschocks könnte dazu führen, dass sich die Inflation auf einem höheren Plateau einpendelt. Für die Zinsen könnte es daher «higher for longer» heissen.
An den Märkten wächst die Angst vor einer Rezession. Alan Blinder, ehemaliger Vize-Chef der US-Notenbank, vergleicht das aktuelle Umfeld mit dem grossen Inflationsschub in den frühen Achtzigerjahren. Er sagt, was dieses Mal anders ist und wie es mit den Zinsen nächstes Jahr weitergeht.
Die Hoffnung auf eine baldige Kehrtwende in der Geldpolitik hat einen schmerzhaften Dämpfer erlitten. Der Risikoappetit der Marktteilnehmer bleibt gering.
Die ausgewiesenen Inflationszahlen bleiben hoch, dürften ihren Höhepunkt aber überschritten haben. Im kommenden Jahr werden die Margen wohl dennoch bei vielen Gesellschaften unter Druck stehen – zwei Kostentreiber sind im Fokus.
Der harte Kurs der US-Notenbank war für die Finanzmärkte eine der grössten Überraschungen des Jahres 2022. Investoren werden zu einem Umdenken gezwungen.
Das Börsendrehbuch für 2023 scheint ausgemacht: Auf ein schwaches erstes Halbjahr folgt eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte. Es könnte allerdings genau umgekehrt herauskommen.
Auch nach der Erholung seit Ende September notiert der Swiss Performance Index relativ zum Jahresbeginn noch immer deutlich im Minus. Wie schlecht ist die Performance im historischen Vergleich?
Die US-Notenbank drosselt erstmals das Tempo bei der Straffung der Geldpolitik. Die steilste Passage beim Anstieg der Zinsen ist absolviert. An den Märkten verlagert sich der Fokus damit auf die Frage, wie lange das Fed einen restriktiven Kurs verfolgen wird.
Philipp Murer und Silvan Betschart von der Privatbank Reichmuth & Co erwarten, dass die Teuerung auf einem höheren Niveau verharren wird, und sehen in Aktien einen Inflationsschutz. Im Interview sagen sie, auf welche Nebenwerte sie nun setzen.