Mit ihren beispiellosen Eingriffen stoppten Staaten und Notenbanken nach dem Ausbruch der Covid-Pandemie vor sechs Jahren den Kollaps und veränderten die Weltwirtschaft nachhaltig. Nun steht die Börsenhausse auf dem Prüfstand.
Der neue Krieg im Nahen Osten erhöht die Gefahr einer Rückkehr der Inflation. Mit dem raschen Zerfall der alten Weltordnung wächst zudem die Gefahr weiterer kriegerischer Konflikte. In welche Währungen sollen Anleger ihr Vermögen diversifizieren, um vor möglichst vielen Gefahren sicher zu sein?
Zuletzt sorgten einige Schweizer Firmen überraschend für Enttäuschungen. Vorübergehende Schwächephasen können jedoch attraktive Gelegenheiten eröffnen.
Leistungsstarke Power-Halbleiter aus Siliziumkarbid machen Elektrofahrzeuge effizienter. Noch sind «Powerchips» eine Nische. Doch nun investieren die Hersteller Milliarden in neue Kapazitäten. Ein Überangebot ist trotzdem nicht zu befürchten.
Die westlichen Zentralbanken haben den geldpolitischen Straffungszyklus beendet oder stehen kurz davor. Die Finanzmärkte versuchen, den weiteren Verlauf der Zinsen abzuschätzen. Die historische Erfahrung lehrt, dass nun eine gefährliche Phase beginnt.
Die Analysten von Stifel trauen den Aktien von Volkswagen in den kommenden zwölf Monaten ein Kurspotenzial von 33% zu. The Market zeigt, worauf sie ihre Kaufempfehlung stützen und weshalb sie ein «risky call» sind.
Das japanische Leitbarometer notiert in der Nähe seines Allzeithöchst aus dem Jahr 1989. Die Voraussetzungen sind gut, dass die Marke durchbrochen wird. Eine Hürde gilt es allerdings noch zu überwinden.
Dem Chip-Designspezialisten Arm und dem Lebensmittel-Lieferdienst Instacart ist der Start an der Börse gründlich misslungen. Im Umfeld erhöhter Zinsen dürften es weitere Kandidaten für eine Publikumsöffnung schwer haben. Für Investoren ist das aber vielleicht gar nicht so schlecht.
Während sich die meisten Länder dem Höhepunkt der geldpolitischen Straffung nähern oder ihn schon erreicht haben, kommt die türkische Zentralbank erst richtig in Fahrt. Sie hat soeben die Leitzinsen auf 30% angehoben.
Der Markt überschätzt meist den Erfolg neuer Firmen und zahlt zu viel für Eintagsfliegen. Diese Gefahr droht heute beim Hype um künstliche Intelligenz. Alte Unternehmen dagegen haben ihre Robustheit bewiesen und haben wesentlich bessere Chancen auf anhaltend gute Renditen in der Zukunft.
Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX plant, den SMI von zwanzig auf dreissig Titel zu erweitern. Dagegen regt sich Widerstand, besonders aus der Schweiz.
Die US-Notenbank belässt den Leitzins erwartungsgemäss unverändert. Der Ausblick zum weiteren Kurs der Geldpolitik fällt jedoch überraschend streng aus. Die Börsen reagieren verunsichert.