Das Umfeld bleibt fordernd: Die US-Konjunktur hängt stark vom KI- und Aktienboom ab. Der hohe Ölpreis und die gestiegenen Realzinsen vergrössern das Rezessionsrisiko.
In etwas mehr als einer Woche wird in Brasilien gewählt. Während der amtierende Präsident Lula da Silva versucht, seine Wiederwahl mit einer Erhöhung der Sozialhilfe zu sichern, hoffen Wirtschaft und Marktteilnehmer auf eine konservative Wende.
Die Konsolidierung der Halbleiterindustrie hat eine potenziell gefährliche Dynamik gebrochen. Weil das Feld der Gewinner breiter wurde, steht einem starken vierten Quartal wenig im Weg.
Der Schmuck- und Uhrenhersteller findet endlich eine Lösung für die defizitäre YNAP, bleibt mit dieser aber verbunden. Ausserdem: Zwei Themen beschäftigen Georg Fischer, die Erwartungen an Nestlé sinken und sinken, und ein Wort zu Tecan.
Der Technologieindex Nasdaq 100 hinkt dem Gesamtmarkt bereits seit drei Monaten hinterher. Hauptgrund ist die fehlende Kursdynamik der «glorreichen Sieben»: Nvidia, Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta Platforms und Tesla. Umso wichtiger wird, was die Tech-Riesen in den nächsten Tagen zum Geschäftsgang rapportieren.
Mit dem Momentum Screen durchleuchtet The Market jeden zweiten Dienstag die Börsen nach Aktien mit relativer Stärke. Unter ihnen gibt es einige Veränderungen, aber auch Konstanten, die besondere Beachtung verdienen, weil sie weiter anhaltende Trends signalisieren.
Immer mehr Photovoltaik- und Windkraftanlagen werden erstellt, denn sie produzieren heute günstiger Strom als konventionelle Kraftwerke. Trotz dem Boom ist es aber herausfordernd, davon an der Börse zu profitieren. The Market zeigt, warum.
Politiker machen gerne Versprechungen, bei denen die wirtschaftliche Realität ignoriert wird. Das zeigt sich im US-Wahlkampf zwischen Kamala Harris und Donald Trump, gilt aber auch generell. In der Welt der Politik mag es unbegrenzte Vorteile und etwas für jeden geben. In der Wirtschaft aber gibt es nur Kompromisse.
Jörg Wuttke, Partner der Beratungsagentur DGA und früherer Präsident der EU-Handelskammer in China, spricht im Interview über die jüngsten Stimulusmassnahmen aus Peking und darüber, wie die US-Wahlen das Verhältnis zwischen den USA und China beeinflussen werden.
Wenn Leerverkäufer ein Unternehmen ins Visier nehmen, kann das ein Warnsignal sein. The Market zeigt regelmässig, wo diese Investoren an der deutschen Börse auf Kursverluste wetten. Diesmal im Fokus: Porsche, Thyssenkrupp Nucera und Hugo Boss.
Die Eskalation im Nahen Osten lastet auf den Börsen. Das The Market Risk Barometer sinkt in den neutralen Bereich. Diese Woche dürften vor allem die US-Inflationszahlen im Fokus stehen.
Der Frankfurter Airportinhaber hat jahrelang in seine Infrastruktur investiert – jetzt ist ein Ende absehbar. Das dürfte die Stimmung für die unbeliebten Aktien drehen. Fraport hat gute Chancen, den Abstand zum Überflieger-Titel Flughafen Zürich zu verringern.
Die Staatsfinanzen der Schweiz sind in bester Verfassung. Das ist nicht zuletzt der Schuldenbremse zu verdanken. Doch in seiner Auslegung ist das 2003 eingeführte Instrument zu rigide, eine zentrale Frage wurde nie beantwortet: Welche Schuldenquote ist für das Land akzeptabel?
Der Nahrungsmittelhersteller ist längst nicht mehr das wertvollste Unternehmen Europas und nun greifen andere nach der Schweizer Krone. Ausserdem: Zu grosse Euphorie bei Swatch Group, Sensirion im Hoch und ein Wort zu Interroll.