Der deutsche Gartengeräte- und Werkzeughersteller muss sich mit Branchengrössen wie Black & Decker, Bosch und Makita messen lassen. Bei Akkus und Preisstruktur liegt er vorn – das macht den Nebenwert für Anleger interessant.
Die Erfolgsgeschichte des Milchverarbeiters Emmi ist ins Stocken geraten. Die Börse sieht im Kauf von Mademoiselle Desserts eine Belastung. Doch wenn das Unternehmen die eigenen Ziele erreicht und die Kommunikation stärkt, dürfte es den Aufwärtstrend wieder aufnehmen.
Bei der Kapitalrendite kann der Sportwagenhersteller mit dem französischen Luxus-Primus fast mithalten. Doch niemand weiss, ob die Kunden den für Ende 2025 versprochenen ersten Ferrari mit Elektromotor akzeptieren werden. Daher wäre ein Bewertungsabschlag zu Hermès sinnvoll statt der Prämie.
Der Schweizer Uhrenkonzern publiziert miserable Zahlen zum ersten Halbjahr. Die Börse reagiert harsch, der Aktienkurs fällt auf das tiefste Niveau seit vier Jahren.
In den USA entspannt sich die Inflation weiter. Eine Zinssenkung des Fed im September gilt inzwischen als ausgemacht. Die Börsen reagieren erfreut und treiben das The Market Risk Barometer weiter in die Höhe.
Für die vierteljährlich von The Market befragten Anlageprofis stehen in den kommenden Wochen die Halbjahreszahlen im Fokus. Unter ihren Favoriten sind bewährte Werte wie Schindler, Tecan und Aryzta, es gibt nur wenige Neuzugänge.
2024 ist ein Wahljahr in den USA – und bislang hat sich der Aktienmarkt deutlich besser entwickelt als in typischen Wahljahren. Die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen des Fed steigt – gleichzeitig aber auch die Befürchtung einer deutlichen konjunkturellen Abkühlung.
Die Konjunkturaussichten in den USA trüben sich mehr und mehr ein. Negative Nachrichten häufen sich nun auch aus dem wichtigen Konsumsektor, das Risiko einer Rezession steigt. Diese Indikatoren sollten Investoren gut im Auge behalten.
Nach den Wahlen ist in Paris nur eines sicher: höhere Schulden, was der Wirtschaft hilft. Die britische Börse dürfte trotz neuer Regierung unattraktiv bleiben, so wie im gesamten vorigen Vierteljahrhundert der «Great Stagnation». Spannend sind Banken in Japan und Indien.
Auch nach der Abspaltung des Nordamerikageschäfts bleibe der Rest des Zementkonzerns ein lohnenswertes Investment, verspricht CEO Miljan Gutovic gegenüber The Market. Für Schweizer und ESG-Investoren würden Holcim-Aktien mit dem Schritt attraktiver. Ein riesiges Geschäft wittert er bei der CO2-Abscheidung.
Derzeit fliesst viel Geld in private Finanzierungen. Angesichts der ausbleibenden Transparenz sollten sich Investoren allerdings mehrere Fragen stellen und den wichtigsten Timing-Indikator im Auge behalten.
Wenn dem amerikanischen Konsumenten die Luft ausgeht, läuft es auch nicht wirklich für die Anbieter hochwertiger Sportartikel. Es sei denn, man heisst Adidas. Wirklich?