Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Vom Überflieger zum Mauerblümchen: Die Aktien des Schweizer Industriezulieferers Dätwyler werden momentan verschmäht. Aber gerade in solchen Zeiten lohnt es sich, einen genaueren Blick auf sie zu werfen. Denn die Qualität stimmt.
Kleinere Aktien sind zeitweise unter den Buchwert gefallen. Die Anleger schwelgen in Untergangsszenarien für die Wirtschaft, doch viele Geschäftsmodelle sind solide. Solch eine Bewertung war meist eine gute Einstiegschance.
Der US-Aktienmarkt hat in den eineinhalb Jahrzehnten seit der globalen Finanzkrise den Rest der Welt um Längen geschlagen. Die Diskrepanz hat historische Extremwerte erreicht. Kann das von Dauer sein?
Hinter dem Kürzel Granolas stecken europäische Vorzeigeunternehmen von Weltformat. Aber wie schaut es mit deren langfristigen Perspektiven aus? Und: Wie steht es um die Blue Chips? The Market geht diesen Fragen nach. Den Anfang macht der niederländische Chipzulieferer ASML.
Der Grossbäcker hat die erste Phase der Transformation geschafft. Ab 2025 muss das neue Management mit ambitionierten Zielen zeigen, dass die Reise noch nicht zu Ende ist. Das dürfte auch den Aktien Leben einhauchen.
Der Zementkonzern trennt sich von Aktivitäten in Afrika und im Nahen Osten, und geht damit noch ein anderes Problem an. Ausserdem: 2024 ist gerade für einstige Schweizer Lieblingsaktien ein zähes Jahr, Barry Callebaut und die Artisan-Beteiligung und ein Wort zu Flughafen Zürich.
Die Aktienmärkte sind auf Kurs, ein ausgezeichnetes Jahr hinzulegen. Mit den steigenden Notierungen macht sich allerdings auch zunehmend Überschwang bemerkbar.
Die US-Börsen dominieren den Rest der Welt. Anzeichen, dass sich das demnächst ändert, gibt es derzeit nicht. Möglicherweise gewinnen aber Länderindizes zulasten der Sektoren wieder an Bedeutung.
The Market macht sich regelmässig auf die Suche nach vernünftig bewerteten Qualitätsunternehmen. Die Schweizer Auswahl wächst um zwei Namen. In Europa stösst ein drittes Unternehmen aus Deutschland zu den zwanzig günstigsten Werten, und in den USA kommt es zu zwei Neueintritten.
An den US-Börsen wird die Performance von Einzelaktien gegen Ende Jahr oft von zwei technischen Sonderfaktoren beeinflusst: Window Dressing und Tax-loss Harvesting. Wie Investoren davon profitieren können – und welche Namen auf die Watchlist gehören.
ChatGPT, Gemini und andere KI-Modelle sind seit zwei Jahren das Top-Thema im Tech-Sektor. Doch ist der Hype gerechtfertigt? Wieviel Potenzial in der neuen Technologie steckt, wird sich im kommenden Jahr zeigen. Plus: Gedanken zum abrupten Rücktritt des Intel-CEO.
Wenn Leerverkäufer ein Unternehmen ins Visier nehmen, kann das ein Warnsignal sein. The Market zeigt regelmässig, wo diese Investoren an der deutschen Börse auf Kursverluste wetten. Diesmal im Fokus: Sartorius, Porsche SE, Commerzbank und Evotec.