Die Angst vor längerfristigen Unterbrüchen der Energieversorgung steigt. Doch ungeachtet des Kriegs in Iran befindet sich das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in einem fundamentalen Umbauprozess – mit offenem Ausgang.
Dass die Strasse von Hormuz bald wieder schiffbar wird, erscheint ungewiss. Die Sorge vor steigenden Energiepreisen und Inflation bedroht die erhofften Zinssenkungen, die für einen Börsenaufschwung nötig sind. Ein nordeuropäisches Land dürfte allerdings profitieren.
Die schwache Corporate Governance deutscher Automotive-Unternehmen und anderer Dax-Schwergewichte ruft zunehmend Finanzaktivisten auf den Plan – bis dato aber meist im Verborgenen. In anderen Branchen wie Wohnimmobilien oder Biotech sehen Fondsmanager derzeit mehr Chancen auf Kursgewinne.
Die Renditen von Schweizer Anleihen bewegen sich Hand in Hand mit ihren US-Pendants. Dennoch bleibt die Analyse des heimischen Markts wichtig, denn bei den für Anleger wichtigen Realzinsen sind die Unterschiede deutlich.
Während der Ära Rosengren ist ABB deutlich rentabler geworden. Doch die Konkurrenten haben noch mehr zugelegt. Der neue Konzernchef will mit dem gleichen Rezept den Rückstand aufholen. Die Börse nimmt das bereits vorweg.
The Market zeigt monatlich die Schweizer Unternehmen, die im Fokus der Leerverkäufer stehen. Diese setzen darauf, dass die Aktienkurse sinken werden. Der September bringt zwei Neuzugänge.
Im Spannungsfeld zwischen sinkenden Zinsen und anhaltenden Rezessionsängsten wird Investieren anspruchsvoll. Eine Positionierungsmöglichkeit bieten Aktien von Unternehmen, die sich aus eigener Kraft operativ verbessern können.
Das Dax-Schwergewicht irritiert erneut mit seiner Kapitalmarktkommunikation. Kurz zuvor hat Finanzchef Ralf Thomas, der ultimative Insider, Aktien für 9 Mio. € verkauft. Anleger sollten es Thomas gleichtun.
Nach langem Lavieren legt Chinas Regierung eine Reihe von Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft vor. Wer profitiert davon? Zudem: Gedanken zur Zinskurve in den USA und zum Abtritt von Thomas Jordan an der Spitze der SNB.
Der Londoner Energiebranchen-Spezialist ist beim deutschen Versorger investiert, wie The Market in Erfahrung gebracht hat. Co-Gründer Zach Mecelis unterstützt das Management, hat aber «Meinungsverschiedenheiten in taktischen Fragen»: Die Investitionen seien zu hoch, Aktienrückkäufe wären sinnvoll, sagt er.
Lange Zeit war es ruhig geworden um BioNTech. Jetzt bringen Studiendaten eines Krebsmedikaments den einstigen Coronaprofiteur schlagartig zurück in den Fokus der Börse. Ein näherer Blick zeigt: Das Unternehmen hat noch mehr zu bieten.
Die Aktienkursentwicklung von Europas grösstem Energietechnikkonzern lässt staunen. Fundamental zu erklären ist sie nicht. Während CEO Christian Bruch seinen Vertrag verlängert, könnte Aufsichtsratschef Joe Kaeser 2025 aufhören.
Aus Gründen der Diversifikation sollten Anleger international investieren. Doch der strukturell steigende Franken schmälert oft die Rendite von ausländischen Investments. Ist eine Währungsabsicherung die Lösung?